Gurnitz kann starke erste Halbzeit nicht nützen - St. Michael/Lav. gewinnt am Ende klar

ASKÖ Gurnitz
St. Michael/Lav.

In der Unterliga Ost empfing der Tabellensechzehnte ASKÖ mexlog Gurnitz in der 9. Runde den Tabellenfünfzehnten FC St. Michael/Lav. und die Zuseher dürfen sich auf ein echtes Sechs-Punkte-Spiel freuen. Wer wird am Ende diese wichtigen Punkte für sich verbuchen können?


Alexander Kirisits trifft nach 44 Minuten

In der ersten halben Stunde warten die Zuschauer vergeblich auf einen Treffer und müssen sich vorerst noch in Geduld üben. In der 30. Minute kennt der Referee kein Pardon und zeigt Philipp Dominik Robitschko die gelbe Karte. Anschließend bewahrt in der 44. Minute Alexander Kirisits mit dem Treffer zum 0:1 Ruhe vor dem Gehäuse und trägt sich in die Torschützenliste ein. Franz Zuber, der sich nach einem harten Zweikampf zum Glück nicht verletzte, setzt sich auf der Seite durch und Kirisits verwertet die Flanke zur Führung für die Gäste. In weiterer Folge macht Schiedsrichter Martin Begusch einen Schlussstrich unter die erste Halbzeit und schickt die Kicker in ihre Kabinen.

St. Michael setzt sich klar durch

Alexander Kirisits versenkt das runde Leder alleinstehend vor dem Tormann im Eckigen - neuer Spielstand nach 52 Minuten: 0:2. In Minute 65 setzt sich Adnan Fajic im direkten Duell durch, behält die Nerven und stellt mit einem abgefälschten Schuss auf 0:3. Darauf hin nützt Mario Simon in Minute 68 eine Schwäche der Gegenspieler und verwertet zum 0:4. Die Gäste starten einen Konter und Simon schließt souverän zum 4:0 ab - damit war das Spiel natürlich auch endgültig entschieden. Daniel Urschitz zeigt in der 87. Minute seine Qualitäten in der Offensive und stellt auf 1:4. In der zweiten Halbzeit griff der Schiedsrichter insgesamt drei Mal zur gelben Karte (Manuel Fischer 59.; Daniel Matzner 81.; Sebastian Kunstätter 89.) Danach pfeift der Unparteiische das Spiel ab und St. Michael/Lav. darf sich über drei Punkte im Auswärtsspiel freuen.

Michael Kirisits, sportlicher Leiter St. Michael/L.: „Gurnitz war in der ersten Halbzeit überlegen und es war ein hartes Spiel. Eine 2:0-Führung zur Pause für Gurnitz wäre auch gerecht gewesen, doch endlich ist das Glück auch einmal auf unserer Seite. Wir sind nach der Pause gut ins Spiel gekommen, haben die Taktik des Gegners durchschaut und Gurnitz kalt erwischt. Die Mannschaft hat sich komplett auf das Spiel eingestellt, jeder war vollgepumpt mit Selbstvertrauen und ich hoffe, dass wir das für die nächsten Spiele mitnehmen können.“

Die Besten: Keiner bzw. Alexander Kirisits (Sturm), Mario Simon (Sturm), Roman Klösch (Verteidigung), Franz Zuber (Verteidigung), Daniel Schrammel (Mittelfeld)

 

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