Der ASK Klagenfurt schießt sich mit Kantersieg gegen Gurnitz zum Herbstmeistertitel

ASK Klagenfurt
ASKÖ Gurnitz

Am Sonntag traf in der 14. Runde der Unterliga Ost der Tabellenerste ASK Klagenfurt vor heimischem Publikum auf den Tabellensechzehnten ASKÖ mexlog Gurnitz. Der ASK Klagenfurt gewann in Runde 13 mit 2:0 gegen den Annabichler SV, während der ASKÖ Gurnitz 0:5 gegen den ASKÖ Wölfnitz verlor. In der letzten Begegnung der beiden Teams hatte der ASK mit 3:1 das bessere Ende für sich.


Klare Sache von Beginn an

Nach dem Anpfiff ist das Team von ASK Klagenfurt sofort hellwach und nimmt das Heft in die Hand. In Minute 12 fasst sich Philipp Gaggl ein Herz und verwertet überlegt zum 1:0. Der ASK geht mit einem schmutzigen Tor in Führung. Nach einer schönen Kombination und der Flanke zur Mitte hätte Matic Ahacic treffen müssen. Den Abstauber versenkt letztendlich Philipp Gaggl zum 1:0. Matic Ahacic verwertet in Minute 35 zum 2:0 und lässt Trainer und Mitspieler jubeln. Nach zwei Abseitstoren, die dem ASK Klagenfurt nicht zugesprochen wurden, trifft Ahacic aus vollem Lauf. In der ersten Halbzeit zeigte der Unparteiische insgesamt sechs Mal Gelb (Daniel Kolbitsch 23.; Dieter Schmied 29.; Almedin Hota 29.; Ziga Anzelj 33.; Manuel Alfred Rieser 41.; Daniel Urschitz 44.) Nach 46 Minuten schickt Schiedsrichter Emanuel Kulterer beide Teams in die Kabinen, die Zuschauer dürfen sich auf eine spannende zweite Hälfte freuen.

Der ASK dreht auf - Lausegger trifft nach Belieben

Lukas Lausegger nützt in Minute 47 einen Strafstoß und verwertet zum 3:0. Der Ball landet im Strafraum aus kurzer Distanz unglücklich an der Hand des Gegners. Den daraus resultierenden Elfmeter verwandelt Lukas Lausegger sicher. In der 50. Minute sieht Daniel Urschitz von den Gästen die gelb-rote Karte und muss vorzeitig den Platz verlassen. Lukas Lausegger trifft in der 56. Minute zum 4:0 für ASK Klagenfurt und lässt die Zuschauer jubeln. Damit erzielt Lukas Lausegger seinen dritten Treffer in einer Halbzeit und schafft damit einen lupenreinen Hattrick. In Minute 70 setzt sich Lukas Lausegger erneut im direkten Duell durch, behält die Nerven und stellt auf 6:0. In der 75. Minute bewahrt Matic Ahacic mit dem Treffer zum 7:0 Ruhe vor dem Gehäuse und trägt sich in die Torschützenliste ein. Dann zieht der Unparteiische nach 78 Minuten den gelben Karton aus der Brusttasche und verwarnt Markus Huss. Niko Maric versenkt nach 90 Minuten den Ball im gegnerischen Tor. Philipp Gaggl lässt zwei seiner Gegner aussteigen und spielt den Ball an die zweite Stange, wo Maric mit dem Kopf zur Stelle ist und das 8:0, was dann auch der Endstand ist, erzielt.

Dietmar Thuller, Trainer ASK Klagenfurt: „Wir haben das gemacht, was notwendig war und das war schwer genug. St. Andrä hat ein 8:0 vorgelegt und damit war die Messlatte sehr hoch, denn wir mussten aufgrund des Torverhältnisses natürlich nachziehen. Ich habe der Mannschaft auch vor dem Spiel gesagt, dass alles unter einem 8:0 ein Rückschritt gegenüber unserem Hauptkonkurrenten wäre und die Spieler haben die Vorgabe hervorragend umgesetzt. Uns wurden drei Tore wegen Abseits aberkannt, doch das ist Jammern auf sehr hohem Niveau. Wir haben unser Ziel erreicht und sehr schöne Tore in diesem Spiel erzielt.”

Die Besten: Lukas Lausegger (Sturm), Philipp Gaggl (Mittelfeld), Christian Dlopst (Mittelfeld) bzw. Keiner