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"Ein wahrer Genuss" - Sele Zell gewinnt das Derby gegen Eisenkappel mit 2:0

In der zweiten Runde der Unterliga Ost traf die DSG Sele Zell auf heimischem Rasen auf den FC Bad Eisenkappel. Dieses emotional geführte Derby endete mit einem verdienten Heimsieg von Sele Zell, wobei es vor allem für DSG-Trainer Darko Djukic ein richtiger Genuss war, dieses Spiel von der Linie aus zu führen. Für Eisenkappel eine harte Niederlage, da man noch punktelos dasteht und das Tabellenende ziert.

Eisenkappel zu inkonsequent

Die ersten 45 Minuten blieben torlos, auch wenn Sele Zell bereits in der ersten Halbzeit mehr Spielanteile hatte. Eisenkappel machte vor allem im Mittelfeld immer wieder schwere Fehler, was der Heimelf zu einigen Chancen verhalf. Doch in der Offensive blieben die Djukic-Mannen weiter zu harmlos und so ging es folglich auch mit einem 0:0 in die Kabinen.

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Foto: Sobe

Sele Zell macht ernst

Die zweite Halbzeit begann mit einer erneut spielersich überlegenen Heimmannschaft. In Minute 61 war es dann aber so weit. Nach einem schnellen Gegenstoß und einem tollen Pass von Anze Jelar schoss Florian Kelih zum umjubelten 1:0 ein. Genau zehn Minuten später war es dann Jelar selbst, der nach einem von Alen Kusek hervorragend herausgespielten Angriff zum 2:0 und damit der Entscheidung einnetzte. Damit war die Messe in Zell Pfarre gelesen und die Heimelf durfte den ersten Saisonsieg bejubeln.

Darko Djukic, Trainer der DSG Sele Zell: "Wir hatten viele Möglichkeiten, diese aber lange Zeit nicht genutzt. Das hätte auch bestraft werden können. Wir hatten aber auch drei Ausfälle zu verkraften, da hat die Mannschaft aber toll reagiert. Schlussendlich war es aber ein sicher verdienter Sieg, den ich sehr genossen habe."

Bernhard Starz, Trainer des FC Eisenkappel: "Wir haben viel zu viele Zweikämpfe verloren. Da geht es in der Unterliga dann schnell, denn da wird fast jeder Fehler sofort bestraft. Daran muss sich meine Mannschaft noch gewöhnen, das läuft jetzt anders als in der 1. Klasse."

Die Besten: Pauschallob, insbesonsers D. Smrtnik, Jelar bzw. Keiner