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SV Ludmannsdorf neuer Co-Leader nach Sieg über Sele/Zell!

SV Ludmannsdorf
DSG Sele Zell

Der SV ASKÖ Holzbau Gasser Ludmannsdorf errang am Sonntag in einem sehr ansprechenden Spitzenspiel vor toller Kulisse einen 2:0-Sieg über DSG Sele Zell. Beide Tore fielen in der zweiten Halbzeit.




Ausgeglichene erste Halbzeit

350 begeisterte Fans, tolle Verhältnisse für die Jahreszeit und zwei hoch motivierte Teams. Die Zutaten für ein rassiges Spiel waren gegeben, zusätzlich sieht Zell die Spiele gegen Eisenkappel und eben Ludmannsdorf als „seine“ Derbys an, in denen nochmals ein Schippel draufgelegt wird. 

Nach nicht einmal 30 Sekunden blieb den heimischen Fans schon der Torschrei im Halse stecken, als Markus Partl praktisch vom Ankick weg die erste 100er für seine rotschwarzen Farben auf dem Fuße serviert bekam. Wohl selbst überrascht vom Blitzstart vergab er.

Bis zur 25. Minute bestimmte Ludmannsdorf den Takt, danach kam Zell immer besser in das Spiel hinein und klopfte aus dem Nichts, fast von der Outlinie, aus rund 40 Metern auf Aluminium an. Danach gab Anze Jelar eine Solodarbietung, wurde erst im letzten Moment abgeblockt. Jelar agierte in diesem Spiel erstaunlich weit zurückgezogen, die Ludmannsdorfer Defensive konnte ihn weitgehend kontrollieren. Es blieb beim 0:0 zur Pause:

Ludmannsdorf erzwingt die Treffer

In der Pause stellte Ludmannsdorf-Trainer Simon Paulitsch etwas um, setzte neue Impulse gegen die vor dem Seitenwechsel dominierenden Zellaner. Ein Schachzug, der aufging, die Gastgeber setzten da fort, wo sie nach etwa 20 Minuten aufgehört hatten. Dominik Killar erhielt eine weite Vorlage, dribbelte sich entlang der Torlinie in Richtung Strafraum, seine Flanke berührte Alen Kusek mit der Hand - Schiedsrichter Manuel Koller zeigte sofort auf den Elferpunkt.

Der Elfer verzögerte sich dann durch einen (bereits vorher angezeigten) Wechsel bei Zell. Da wurde wohl auch taktisch etwas von der Bank aus gebummelt, Markus Partl ließ sich davon aber nicht beeindrucken, traf sicher zur Führung (65.). Die Führung zwang Zell zum Aufmachen, jetzt lief die Angriffsmaschinerie von Ludmannsdorf aus den Kontern heraus wie geschmiert. Zell-Torhüter Gregor Ebner konnte sich auszeichnen, hielt seine Mannschaft im Spiel.

Aber gegen das 2:0 durch den eingewechselten Marjan Ogris-Martic (86.) war auch er machtlos. Wieder war der gestern überragende Dominik Killar die Schlüsselfigur in der Entstehungsgeschichte, er sorgte für das nötige Tempo und passte präzise auf seinen jungen Teamkameraden, der Ebner mit einem Schuss in die kurze Ecke zum entscheidenden, finalen 2:0 bezwang.

SV Ludmannsdorf zog an DSG Sele Zell vorbei auf Platz zwei. Die Gäste fielen damit auf den vierten Tabellenplatz. Beide Teams fuhren in dieser Saison bisher zehn Siege ein.

Am kommenden Sonntag trifft SVL auf SV Gallizien, Sele Zell spielt am selben Tag gegen SV Dolomit Eberstein.

Stimme zum Spiel
Simon Paulitsch (Trainer Ludmannsdorf): „Wieder hielt unsere Defensive viel vom Tor weg, das ist heuer absolut die Basis für den guten Saisonverlauf. Auf die Tabelle schauen wir dennoch erst nach der letzten Runde.“

Player of the Match: Dominik Killar (Ludmannsdorf/Mf)

Unterliga Ost: SV ASKÖ Holzbau Gasser Ludmannsdorf – DSG Sele Zell, 2:0 (0:0)

  • 65
    Markus Partl 1:0
  • 86
    Marjan Ogris-Martic 2:0

 

 


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