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Gallizien weist SV Ludmannsdorf in die Schranken

SV Gallizien
SV Ludmannsdorf

Für eine Überraschung sorgte der SV Gallizien in der letzten Runde dieser Herbstsaison. Die Elf von Andreas Pöck siegte gegen Co-Leader SV Ludmannsdorf in der Höhe nicht zu erwartend, nämlich mit 5:1. Damit haben sich die Unterkärntner in den letzten Runden noch ein Polster im Abstiegskampf erspielen können.


Gallizien kann Ausfälle gut kompensieren

Gallizien-Trainer Andreas Pöck blickte vor dem Spiel auf ein erheblich gewachsenes Lazarett, der hart erkämpfte 1:0-Sieg beim ASV blieb nicht ohne Opfer. Hribar, Markoutz Chr. und Bleiberschnig standen zum Unterschied in Annabichl nicht im Kader. Dazu gesellen sich die Langzeitverletzten Markoutz Raph. und Gregoritsch. Gallizien schaffte es aber pure Qualitätslücken mit internen Rochaden, die Reihen zu schließen, auch eine Folge, dass die meisten Spieler gerne auf verschiedenen Positionen kicken möchten und das auch einüben.

Schon nach wenigen Minuten klopfte der sehr auffällige Stefan Franz an die Stange an, kurze Zeit später leitete sein Freistoß die frühe Führung ein. Im Zentrum stieg nämlich David Mochorko am höchsten auf, nickte zum 1:0 ein (17.). Diesen Weckruf verstand Ludmannsdorf, das im offenen Schlagabtausch blieb. Torhüter Marcel Repnik zeichnete sich mehrfach aus, das 1:1 von Markus Partl konnte aber auch er nicht verhindern.

Der Favorit kam dennoch wieder ins Hintertreffen. Matjaz Lunder und Goalgetter Luka Zalokar schlugen in der 34. und 36. Minute zu, für den aufgerückten Innenverteidiger Lunder das erste Saisontor, während Zalokar das Dutzend voll machte. Bei beiden Toren hatte wieder Stefan Franz seine Beine im Spiel, obwohl er an diesem Nachmittag als Innenverteidiger aufgeboten wurde.

Ludmannsdorf gelingt es nicht zurückzukommen

In der zweiten Halbzeit war zunächst Ludmannsdorf hellwach, wieder zeichnete sich Repnik aus. Aber bereits im Gegenzug gelang Gallizien das entscheidende 4:1: Pass in die Schnittstelle, Mochorko nimmt den Ball gut mit, bezwingt Torhüter Vladimir Kajkut zum zweiten Mal an diesem Tag. Das war der endgültige Fangschuss für die Elf von Simon Paulitsch, nach diesem 4:1 war die Luft draußen. So kam auch Arjan Torra noch zu seinem Tordebüt zum finalen und überraschend hohen 5:1-Erfolg.

Gallizien schraubte das Punktekonto zum Ende der Hinrunde auf 22 Zähler in die Höhe und rangiert nun auf Platz zehn. Sechs Siege, vier Remis und sieben Niederlagen hat SV Gallizien derzeit auf dem Konto. Mit vier Siegen und einem Unentschieden zeigte sich Gallizien in den letzten fünf Spielen von der starken Seite.

Ludmannsdorf konnte trotz der Niederlage Rang zwei behaupten, der Kontakt zu Leader Eberstein (40 zu 33 Punkte) riss aber etwas ab. 

Stimme zum Spiel
Andreas Pöck (Trainer Gallizien): "Bei uns murrt niemand, wenn er auf einer anderen Position spielen muss, die Burschen machen es sogar gerne. Das half uns sehr, das Spiel ohne Abstimmungsprobleme anzulegen. Die Situation jetzt ist eine ganz andere als noch vor ein paar Wochen, so gehe ich zufrieden in die Winterpause."

Die Besten (Gallizien): Repnik (Tor), Stefan Franz (IV) & Mochorko (St.)

Unterliga Ost: SV Gallizien – SV ASKÖ Holzbau Gasser Ludmannsdorf, 5:1 (3:1)

  • 16
    David Mochorko 1:0
  • 30
    Markus Partl 1:1
  • 34
    Matjaz Lunder 2:1
  • 36
    Luka Zalokar 3:1
  • 47
    David Mochorko 4:1
  • 74
    Arjan Torra 5:1

 

 

 

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