Nach Stolperstart mauserte sich die WSG Radenthein zum Titelkandidaten

Nach den ersten Runden der Meisterschaft in der Unterliga West hätte wohl niemand auf die WSG Radenthein gewettet, doch die Granatstädter starteten nach einem kapitalen Fehlstart voll durch und überwintern punktegleich mit Winterkönig Admira an der zweiten Tabellenstelle. Da die Liga in dieser Saison aber ausgeglichen wie lange nicht mehr ist, hält man den Ball in Radenthein bewusst flach - an der Spitze dabei bleiben möchte man aber natürlich schon. Auf jeden Fall dürfen sich die Fans der WSG auf eine überaus spannende Frühjahrssaison freuen.

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Tolle Hinrunde nach Fehlstart

"Wenn man am zweiten Platz die Herbstmeisterschaft abschließt und noch dazu punktegleich mit dem Herbstmeister Admira Villach, dann muss man sehr, sehr zufrieden sein", bringt es der Co-Trainer der WSG Radenthein, Wolfgang "Little" Hofer gleich auf den Punkt. "Nach drei Runden hatten wir lediglich zwei Pünktchen am Konto, waren auf Platz 11 und hatten bereits sieben Punkte Rückstand auf den Ersten!"

Es folgten einige Highlights

"In der vierten Runde gegen Lind war die erste Hälfte katastrophal -  nach 34 Minuten lagen wir 0:2 zurück. Wir haben dann aber in der zweiten Halbzeit das Heft in die Hand genommen und das Spiel noch gedreht. Auswärts 5:2 gewonnen und dabei war ein Tor schöner als das andere", blickt "Little" gerne zurück. "Auch in Runde 10 gab es ein Highlight: Auswärts haben wir den damaligen Tabellenführer und jetzigen Winterkönig Admira Villach mit 3:1 völlig verdient besiegt. Und dann noch ein Highlight in Runde 11 gegen die spielstarke Mannschaft aus Landskron. Nach drei Minuten 0:1 in Rückstand geraten und dann das Spiel in 25 Minuten mit fünf Toren gedreht. Es trafen damals fünf verschiedene Spieler und wir gewannen die Partie mit 5:2."

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Foto (Sobe): Andreas Orter (li.) zeigte immer vollen Einsatz!

"Wollen vorne mitmischen"

"Unser Ziel ist es, so lange wie möglich vorne mitzuspielen und fleißig Punkte zu sammeln, da dier Unterliga West heuer eine sehr starke, enge und extrem ausgeglichene Liga wie schon lange nicht mehr ist. Es kann jeder jeden schlagen und ich brauche nur die letzten drei Mannschaften (Hermagor, Ledenitzen und Greifenburg) hernehmen, gegen die wir  insgesamt nur ein Pünktchen einfahren konnten. Der Abstand zwischen Hermagor (Platz 12) und uns beträgt lediglich nur acht Punkte", erwartet sich Hofer im Frühjahr eine hart umkämpfte Meisterschaft.

Keine Transfers geplant

"Personelle Veränderungen wird es bei uns wahrscheinlich nicht geben. Da hoffen wir, dass unsere Langzeitverletzten (Hofer David, Görtschacher Paul und Unterlerchner Patrick) stärker denn je zurückkommen und unseren Kader somit erweitern. Ein Trainingslager ist von 27.2. - 1.3. in Porec fixiert", schließt "Little" Hofer zuversichtlich ab.

 

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