Nötsch gewinnt knappe Partie gegen Matrei

 

In der Unterliga West trafen heute die Mannschaften von ATUS Lussnig Nötsch und der TSU Matrei aufeinander. Nötsch ja in der Tabelle nur im hinteren Drittel zu finden, hingegen ist Matrei im gesicherten Mittelfeld angesiedelt. Die heutige Begegnung war wieder einmal ein Spiel auf Messers Schneide. Es hätte sowohl Matrei als auch Nötsch gewinnen können. Diesmal war das Glück auf Seiten der Heimmannschaft und so konnte der ATUS Nötsch dieses Spiel knapp mit 2:1 für sich entscheiden.

Matrei dominiert am Anfang klar

Die junge und sehr talentierte Mannschaft der TSU Matrei findet besser in diese Begegnung und kann von Anfang an das Spiel machen. Nötsch fand gegen die aggressiv spielende Matreier Mannschaft kein Mittel, um selber besser ins Spiel zu kommen. So erzwangen die Gäste in der 19. Minute einen Strafstoß, den Rene Scheiber zum 1:0 für die Mannschaft aus Osttirol verwertete. Danach drückte Matrei weiter und hatte mehrere Chancen um auf 2:0, wenn nicht auf 3:0 zu stellen. Diese Chancen vergab man aber und so blieb es bei der 1:0 Pausenführung für die TSU Matrei.

Nach Doppelwechsel läuft es für Nötsch

In der zweiten Hälfte änderte sich anfangs nur wenig an der Situation. Also entschloss sich Trainer Harald Andreycic zu einem Doppeltausch und brachte Janschitz und Skina, um das Spiel vielleicht doch noch zu drehen. Und plötzlich lief das Spiel auch für die Heimmannschaft. So dauerte es dann nur drei Minuten, bis es durch den neuen Schwung auch einen Strafstoß für den ATUS Lussnig Nötsch gab. Diesen verwandelte Sandi Pavlovic in der 59. Minute sicher zum 1:1 Ausgleich. Jetzt drehte sich das Spiel plötzlich und Nötsch bekam immer mehr die Oberhand. Vor allem Mario Skina konnte seine ganze Erfahrung einbringen und das Spiel des ATUS Nötsch in die passende Richtung leiten. In der 74. Minute erzielte dann Mario Skina aus einem Konter das viel umjubelte 2:1 für die Heimmannschaft. Matrei versuchte jetzt zwar nochmals, das Spiel auf seine Seite zu reißen, der Ausgleich wollte aber nicht mehr gelingen. Am Ende ein glückliches aber nicht unverdientes 2:1 für den ATUS Lussnig Nötsch und damit auch sehr wichtige drei Punkte für das heimische Team.

Ing. Harald Andreycic, Trainer des ATUS Lussnig Nötsch: „Wir waren heute im Spiel zweier gleichwertiger Teams die glücklichere Mannschaft. Matrei hätte das Spiel schon in der ersten Halbzeit entscheiden können. Bei den Auswechslungen hatte ich heute das richtige Gefühl und so konnten wir das Spiel noch drehen.Ich muss heute Nageler, Skina, Vielgut und Lussnig besonders loben, sie haben das Spiel für uns entschieden.“    

von Redaktion

 

 

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