Greifenburg holt drei Auswärtspunkte

 

In der 16. Runde der Unterliga West empfing heute der SV Union Lind den SV Raika Greifenburg. Lind musste ja, wie auch schon im letzten Spiel, gleich sechs Stammspieler vorgeben. Sogar ein gelernter Stürmer musste das Tor hüten. Diesen Vorteil wusste der SV Greifenburg heute zu nutzen und gewann das Auswärtsspiel klar mit 2:0. Lind damit in der Tabelle auf den vorletzten Rang zurückgerutscht, Greifenburg konnte sich auf den sechsten Platz verbessern und hat nur wenige Punkte Abstand zur Tabellenspitze.

Mannschaften neutralisieren sich

In den ersten fünfundvierzig Minuten neutralisierten sich beide Teams und so gab es auch keine zwingenden Torchancen zu sehen. Beide Teams wollten nicht früh in Rückstand geraten und so wurde auch von beiden Seiten kein unnötiges Risiko genommen, um vielleicht den ersten Treffer zu kassieren. Keine der Mannschaften konnte das Spiel an sich reißen und so blieb es bis zum Pausenpfiff durch Schiedsrichter Luka Katholnig bei einem enttäuschenden 0:0.

Greifenburg verstärkt die Offensive

In der zweiten Hälfte merkte man jetzt das Fehlen der vielen Stammspieler der Heimmannschaft noch mehr an. Greifenburg konnte ein wenig Druck aufbauen und Lind stand nur mehr tief. Chancen waren aber trotzdem auf beiden Seiten noch Mangelware. In Minute 66 traf dann aber Georg Stampfer zum 1:0 für die Gäste. Marcel Pirker zog über die linke Seite in Richtung des generischen Strafraums, gab einen Stanglpass zur Mitte und Stampfer verwertete gekonnt. Greifenburg blieb jetzt weiter spielbestimmend und in der 71. Minute erzielte Helmut Fercher das 2:0 für den SV Raika Greifenburg. Lind konnte dem dann nichts mehr entgegensetzen und so blieb es am Ende beim verdienten 2:0 Erfolg für die Gäste aus Greifenburg.

Sepp Rainer, Trainer des SV Union Lind: „Es war ein ausgeglichenes Spiel. Greifenburg hatte zwei Chancen und machte daraus zwei Tore. Aber das reichte ihnen heute gegen uns. Unsere Ausfälle können wir zur Zeit nicht kompensieren. Wir hatten heute sogar einen Stürmer im Tor.“

Formation: 4 – 4 – 2

Bester Spieler: keiner

Mario Brenter, Trainer des SV Raika Greifenburg: „ In der ersten Halbzeit war das Spiel ausgeglichen, aber ab der zweiten Hälfte, überhaupt nach dem ersten Tor, hatten wir die Partie klar in der Hand. Ein verdienter Sieg für uns. Wir konnten die Personalprobleme von Lind nutzen, aber das muss man ja auch erst einmal schaffen.“

Formation: 3 – 5 – 2

Bester Spieler: Helmut Fercher

von Redaktion