Spielbetrieb ja oder nein? Große Skepsis in Ledenitzen

Die DSG Lorenz Ledenitzen konnte sich durch einen tollen Endspurt im Herbst in die grün unterlegte Region der Tabelle spielen und wartet demgemäß vorerst gelassen auf die schwierigen Aufgaben im Frühjahr. Angesichts des immer noch ruhenden Trainingsbetriebs erhebt sich am Mittagskogl aber eine mit der Berghöhe konkurrierende Portion Skepsis um die Frühjahrssaison. Lange darf der Platz nicht mehr verwaist bleiben, sonst geht sich das lt. Ledenitzen nur noch sehr schwer aus.

 

Zwei späte Siege, die sich noch als golden erweisen können

Ledenitzen startete mit einer Niederlagenserie, schrieb erst in der 5. Runde an, da aber gleich mit einem 5:0 in Greifenburg. Es sollte der erste von drei Auswärtssiegen sein, daheim klappte bis spät in den Oktober hinein gar nichts. Dadurch klebte der immer noch recht frische Unterligist (Aufstieg Sommer 2018) lange im Tabellenkeller fest, Siege beim direkten Gegner Seeboden (3:0) und ein 5:2 daheim gegen Sirnitz als einzigen Heimsieg in der letzten Runde sorgten für ein Happyend. Ledenitzen liegt somit auf dem derzeit rettenden 12. Platz.

“Der kleine Kader, Verletzungen und nicht zuletzt unsere Heimschwäche brachten uns in Schwierigkeiten”, erzählt der sportliche Leiter und Co-Trainer Helmut Pürstl, der mit Unterbrechungen bereits seit 17 Jahren an den Geschicken der Südkärntner schraubt. “Dennoch haben wir nicht viel am Kader verändert.

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Der erfahrene Ledenitzen-Sportchef Helmut Pürstl sorgt sich um die Frühjahrsmeisterschaft

Zwei Zu- und Abgänge für die Mission Klassenerhalt

Die beiden Abgänge Senad Huseinbasic (Maria Saal) & Dominik Pirker (Faak) werden hinkünftig durch Miran Galic (Jesenice) & Dominik Theuermann (reaktiviert) ersetzt, der Kader bleibt also eher klein, was Pürstl bestätigt: “Wir basteln hinter den Kulissen schon ein wenig an der Mannschaft für 2021/22, da wird sie etwas umfassender umgebaut.” Sofern gespielt wird, ist der Klassenerhalt das erklärte Ziel von Ledenitzen: “Wir sind nun in unserer dritten Unterliga-Saison und in dieser Liga wollen wir bleiben.” Die beiden späten Siege könnten sich bei einem möglichen Abbruch der Meisterschaft mit dem Klassenerhalt vergoldet werden. In Ledenitzen gibt man sich nämlich eher skeptisch, was den Meisterschaftsbetrieb angeht.

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Viele offene Fragen

”Normalerweise haben wir im Winter eine Vorbereitung von 10 Wochen- nun sollen nach Stand der Dinge vier Wochen genügen. Das ist nicht nur sehr knapp bemessen, das ist eigentlich eindeutig zu kurz.”, sorgt sich der Sportchef vor durch eine kurze Vorbereitung begünstigte Verletzungsmisere. Ferner fragt sich Ledenitzen, wie der KFV in 8 oder 9 Wochen ab Mai 14 bis 16 Spiele unterbringen will: “Englische Runden als Dauereinrichtung sind sehr kritisch zu sehen. Wenn wir zB unter der Woche in Thal/Assling spielen sollen, müssen wir uns bereits um 14:00 treffen und kommen nach Mitternacht heim. Das ist mit Amateursportlern sehr schwer vorstellbar”, analysiert Pürstl, der auch Rechtsunsicherheiten auf das Unterhaus zukommen sieht, wenn noch im Juli der Ball rollt: “Die Verträge enden bekanntlich bei vielen Spielern am 30. Juni.”

Auf dem DSG-Sportplatz plant Ledenitzen in den nächsten Jahren eine Adaptierung des Klubhauses. Pürstl: “Da gibt es noch keine verbindlichen Vereinbarungen mit der Gemeinde, aber wir peilen das in drei oder vier Jahren an.”

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