Admira Villach will ohne Nachträge die Saisonwertung nicht akzeptieren!

Beim Ligaabbruch vor einem Jahr lag der ESV Admira Villach auf der Pole Position. Diesmal ist es zwar “nur” Rang zwei, aber das bei zwei Spielen weniger. Gewinnen die Villacher die beiden Nachholspiele in Osttirol lacht man erneut von der Tabellenspitze. Für das Recht, diese beiden Spiele bestreiten zu können, will der Verein kämpfen.

 

Wiederum gute Herbstsaison der Admira

Im Herbst verlor die Elf von Christian Rauter lediglich gegen den späteren Winterkönig Nußdorf und in der letzten Runde bei Greifenburg, was retrospektiv gesehen fast mehr schmerzt. Aber Sektionsleiter Gerhard Krassnig zeigt sich dennoch zufrieden: “Bis auf das letzte Spiel war das ein sehr guter Herbst.” Die Truppe feierte einige Kantersiege, was sich noch als hilfreich herausstellen könnte.

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Admira-Coach Christian Rauter führte Admira Villach im Herbst bei zwei Spielen weniger auf Rang 2. Foto: SOBE

Wir wollen die Nachträge in Osttirol spielen!

Admira Villach befindet sich genau 6 Punkte hinter Nußdorf, hat aber die klar bessere Tordifferenz. Zwei Siege in den Nachholspielen (Matrei & Thal/Assling) würden die Villacher auf Platz 1 und damit wohl auch in die Kärntner Liga bringen. Es glaubt fast niemand mehr an einen normalen Spielbetrieb, auch Krassnig nicht: “Dafür sind viel zu viele Fragen offen und es ist nun wohl zu spät.”

Denkbar wäre aber, dass wie in der RLM der Herbst fertig gespielt wird, was allerdings mit den Spielbetriebsbestimmungen vom Herbst konfligiert. Die 90%-Regel aller absolvierten Spiele für eine Wertung stößt den Verantwortlichen an der Drau sauer auf: “Das ist einmalig in Österreich und wir wurden nicht gefragt”, so Krassnig, der sich auch darüber ärgert, dass die beiden Spiele in Osttirol nicht bereits 2020 nachgeholt werden konnten: “Wir haben angeboten für ein Wochenende samt zwei Übernachtungen nach Osttirol zu fahren, um die beiden Spiele noch im Herbst zu absolvieren. Es war, aus welchen Gründen auch immer, nicht möglich.”

Keine Akzeptanz einer Wertung ohne Nachträge

Eine Wertung ohne die Nachholspiele will die Admira daher nicht akzeptieren “und wenn es erst im Juni ist!” gibt sich Krassnig kampfbereit. Er verweist in dem Zusammenhang auf die Regionalliga, wo es ebenfalls auf das Fertigspielen vom Herbst hinausläuft. “Der KFV ist an der RLM beteiligt und würde dann verschiedene Regeln in seinen Bewerben anwenden”, glaubt Krassnig noch an eine Abänderung der ursprünglich festgelegten Bestimmungen. Die Admira will das weitere Vorgehen auch mit anderen betroffenen Vereinen, denen ähnliches Ungemach droht, absprechen: “Es gibt schon Kontakte. Es soll keine Entscheidung auf dem grünen Tisch geben”

Wenn dem Begehr stattgegeben wird, kennt Krassnig nur ein Ziel: “Beide Spiele gewinnen und Aufstieg in die Kärntner Liga!”

Großer Optimismus beim Nachwuchs

Rund 190 Kinder & Jugendliche sind bei der Admira gemeldet und diese betreuen 20 Trainer. “Wir sind auf den Einsatz unserer Nachwuchstrainer sehr stolz”, erzählt der Sektionsleiter, den keine Post-COVID-Ängste beim Nachwuchs plagen: “Wir haben sogar Anfragen von Eltern, deren Kinder noch gar nicht gemeldet sind, wir freuen uns auf neue Buben & Mädels!”

Nicht nur der Nachwuchs erfreut die Admira, auch Vereinsoriginal & Platzwartlegende Sepp Gatternig (immer noch mit Kontrollgängen unterwegs) hob mit einem Jubiläum die Stimmung der Clubgemeinde: Er wurde nämlich vor Kurzem 80 Jahre alt.

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