Knalleffekt bei Steinfeld: Arnold Freissegger tritt zurück

Arnold Freissegger, Trainer des Tabellenführers aus der Unterliga West, der SG Steinfeld, teilte der Redaktion von unterhaus.at persönlich mit, dass er ab sofort nicht mehr das Traineramt für den Aufstiegskandidaten aus dem Drautal ausübt. Seine Erklärung ist genauso klar ausgedrückt wie auch verwunderlich, hängt seine Entscheidung rein mit mangelnder Trainingsmoral seiner Truppe zusammen. Speziell die heimischen Kicker aus Steinfeld lassen komplett aus und ließen den Ex-Bundesligaprofi verzweifeln. Freissegger berichtete von teilweise nur sechs bis sieben Spielern bei den Trainingseinheiten.

Extrem ehrgeiziger Trainer

Arnold Freissegger, bekannt als extrem ehrgeiziger Spieler aber auch Trainer, konnte die mangelnde Einstellung einiger seiner Spieler nicht mehr ertragen. Als heißer Aufstiegskandidat gehandelt, ist es allerdings mehr als verwunderlich, dass die Spieler nicht mitziehen und den Aufstieg in die Kärntnerliga als erklärtes Ziel haben, dem man einfach alles unterordnen muss. Laut Freissegger wurde in Steinfeld den Spielern jeder arnoldfreissjunWunsch von den Lippen abgelesen, in der Vorstandsriege wurde professionell gearbeitet, die Infrastruktur in Steinfeld wurde z. Bsp. mit einem neuen Kantinengebäude verbessert, und vor allem ließ die so erfolgreiche Herbstsaison auf eine historische Möglichkeit, den Aufstieg in die Landesliga, hoffen.

Aufstieg als Ziel, Spieler ziehen nicht mit

"So kann man sich nicht professionell vorbereiten", war die Kernaussage des nunmaligen Ex-Trainers. Es ist für Freissegger absolut unerklärlich, warum die Spieler nicht mitziehen. Da in so einem Fall der Trainer immer die Verantwortung zu tragen hat, legt Arnold Freissegger sein Amt mit sofortiger Wirkung zurück.

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Foto: Sobe

von Redaktion

 

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