Jeweils zwei verlorene Punkte bei Wernberg gegen Nötsch

 

In der ersten Frühjahrsrunde kam es gleich zu einer Schlüsselpartie im Abstiegskampf in der Unterliga West. Der SV Fliesen Wansch Wernberg empfing dabei den ATUS Lussnig Nötsch. Ein Spiel mit klaren Vorgaben, denn nur ein Sieg hilft einem der beiden Teams weiter. Doch es kam wie es in so einem Spiel kommen muss. Am Ende steht da ein 2:2 Unentschieden und beide Teams haben damit zwei wertvolle Punkte im Kampf gegen den Abstieg verloren.

freithofnigvielgutNötsch in der ersten halben Stunde klar überlegen

Das Spiel beginnt mit einer klaren Überlegenheit der Gäste aus Nötsch. In den ersten zwanzig Minuten fand die Olsacher Truppe überhaupt nicht ins Spiel. Erst nach und nach kam Wernberg dann ins Spiel und hatte auch einige dicke Sitzer, die aber alle ungenützt blieben. In der 40. Minute dann eine umstrittene Situation im Strafraum der Heimmannschaft und Schiedrichter Michael Terbul zeigte sofort auf den Elferpunkt. Sandi Pavlovic verwertete den Strafstoß klar zum 1:0 für die Gäste. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Kabinen.

 

Wernberg hat sich für den zweiten Durchgang viel vorgenommenSobe A4638

Die Kabinenansprache von Trainer Robert Olsacher dürfte gewirkt haben, denn der SV Wernberg kam viel engagierter aus der Kabine und drückte sofort auf den Ausgleich. Aber das nächste Tor gelang wieder den Gästen. Marco Schwenner erzielte in der 50. Minute das 2:0 für den ATUS Lussnig Nötsch. Jetzt zeigte der SV Wernberg aber unglaubliche Moral, und kämpfte sich trotz des neuerlichen Rückstandes mit allen Mitteln zurück.

Ausgleich als Lohn für enorme Moral

In der 63. Minute erzielte der, in einem Vorbereitungsspiel noch schwer an der Schulter verletzte Neuzugang beim SV Wernberg, Ante Bratic, das 2:1. Nur sechs Minuten später hieß der Torschütze wieder Bratic, der zum 2:2 einschoß. Danach stand die Partie auf Messers Schneide, es wollte aber kein weiterer Treffer mehr gelingen.

Am Ende ein gerechtes Unentscheiden, mit dem Wehrmutstropfen für Nötsch, eine klare 2:0 Führung nochmals aus der Hand gegeben zu haben.

 

Stimmen zum Spiel:

Ing. Harald Andreycic, Trainer des ATUS Lussnig Nötsch: „ Diese Partie liegt mir schwer im Magen. Wie kann man nur eine 2:0 Führung noch so leichtfertig aus der Hand geben? Wir haben unsere Chancen nicht wirklich genutzt und die 2:0 Führung ist anscheinend zu leicht gefallen, da dachten meine Spieler, dass es so einfach weitergehen wird. Da werde ich ihnen im Training schon anständig die Leviten lesen müssen. Die zwei verlorenen Punkte schmerzen in unserer Situation doppelt.“

Robert Olsacher, Trainer des SV Fliesen Wansch Wernberg: „ Nötsch hat die ersten 20 Minuten klar dominiert, deshalb geht das Ergebnis am Ende in Ordnung. Wir hätten aber gewinnen können, sind aber hinten zu schlecht gestanden. Jetzt warten schwere Aufgaben auf uns. Hoffentlich fehlen uns die heute verlorenen zwei Punkte nicht am Ende.“

 

Fotos: Sobe

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von Redaktion


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