Exklusiv! Unterliga West kompakt

Die 25. Runde in der Unterliga West hatte wieder einiges zu bieten. Das Spitzenspiel stieg diesmal in Möllbrücke, denn da trafen zwei absolute Titelanwärter aufeinander. Doch auch im Abstiegskampf ging es wieder heiß her. Rothenthurn und Sachsenburg trennen sich mit einem torlosen Remis! Mölltal feiert Heimsieg! Kein Sieger im Spitzenspiel zwischen Lurnfeld und Radenthein! Greifenburg und Seeboden feiern Heimsiege! Penk feiert glücklichen Auswärtssieg! Lind schlägt Magdalen! Arnoldstein schlägt den Tabellenführer glatt mit 2:0!

 

SV Rothenthurn  -  SV Blau Weiss Sachsenburg   0:0

Im ersten Spiel dieser Runde trennten sich der SV Rothenthurn und Blau Weiss Sachsenburg mit einem torlosen Unentschieden. Das Spiel bot allerdings einen, zumindest für die Zuschauer, unterhaltsamen Fußball, mit Chancen auf beiden Seiten. Fußballerisch war das Ganze aber eher Schonkost, denn von gesicherter Abwehr oder geplantem Spielaufbau war von beiden Mannschaften eigentlich nur wenig zu sehen. Das Spiel begann aber mit einigen wirklich guten Einschussmöglchkeiten auf beiden Seiten, bereits in den ersten drei Minuten hätte es auch schon Tore auf beiden Seiten geben können. Doch meistens wurden die Bälle weit über das Tor gesetzt oder die Torhüter konnten sich auszeichnen, wobei man in diesem Zusammenhang den Schlussmann der Gäste, Adnan Adilovic, lobend erwähnen muss, denn er hatte an diesem Spieltag sehr großen Anteil am Punktegewinn von Sachsenburg. Auch in der zweiten Halbzeit blieb das Spiel offen, mit leichten optischen Vorteilen für Rothenthurn, doch Tor wollte keiner der beiden Mannschaften eines gelingen. So blieb es am Ende bei einer gerechten Punkteteilung, die allerdings beiden Mannschaften zur Zeit nicht wirklich weiterhilft. Rothenthurn hatte zwar die besseren Möglichkeiten, doch auch Sachsenburg hätte das entscheidende Tor machen können.

Alfred Zagler, Trainer des SV Sachsenburg: "Eine inferiore Leistung von uns in der ersten Halbzeit. In der Pause bin ich laut geworden, in Hälfte zwei war es dann etwas besser. Ich habe einfach keine Leute mehr die ich einsetzen kann, musste diesmal sogar zwei angeschlagene Spieler aufbieten. So muss ich am Ende mit dem Punkt zufrieden sein, mit dem Spiel bin ich es allerdings nicht."

 

 

FC Mölltal Obervellach  -  TSU Matrei   3:2  (0:0)

Tore: Edlinger (56.), Pacher (74.), Wenger (89., Elfer) bzw. Swette (53.), Scheiber (83., Elfer); Rote Karte: Kofler (90., Matrei)

Einen hart erkämpften Sieg konnte diesmal der FC Mölltal feiern und sich drei einorm wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg gutschreiben lassen. In der ersten Halbzeit sahen die gut 250 Zuseher eine ausgeglichene Partie, wobei man auch schon merkte, dass Mölltal den Ernst der Lage erkannt hat und dieses Spiel unbedingt gewinnen wollte. Es blieb aber beim 0:0 zur Pause. In der zweiten Hälfte konnte dann Matrei durch Swette in Führung gehen, doch Mölltal kämpfte zurück und konnte nur drei Minuten später durch Edlinger ausgleichen. Das 2:1 durch Pacher war dann ein Schuss aus gut 35 Meter genau ins Kreuzeck des Matreier Gehäuses, wobei der Tormann der Gäste zu weit vor dem Kasten stand und nicht mehr an den Ball kam. In der 83. Minute gab es dann Elferalarm im Strafraum der Heimelf und den Strafstoß konnte Scheiber zum 2:2 Ausgleich verwerten. Als dann schon Alles mit einem Remis rechnete, gab es in der 89. Minute einen Handelfmeter für Mölltal. Andi Wenger trat an und verwertete sicher zum vielumjubelten Siegestreffer für den FC Mölltal. Für die Heimelf ein enorm wichtiger Sieg und drei Punkte die etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen. Für Matrei eine vergebene Chance sich zumindest für 24Stunden an die Tabellenspitze zu setzen, doch noch ist für die Osttiroler auch der Meistertitel in greifbarer Nähe.

Erich Knaller, Trainer des FC Mölltal: "Ein kart erkämpfter Sieg für uns. Am Ende war diesmal das Glück auf unserer Seite, ich muss aber meiner mannschaft heute ein Kompliment aussprechen, denn sie haben gezeigt das sie wollen und alles gegeben. Auch der Wind half ein wenig mit. Ein ganz wichtiger Sieg für uns."


 

FC Lurnfeld  -  WSG Radenthein   2:2 (1:1)

Tore: Schilcher (13.), Galle (74.) bzw. Mikl (25.), Heber (90.)

Im Spitzenspiel dieser Runde zwischen Lurnfeld und Radenthein kam es zur fast erwarteten Punkteteilung. Beide Mannschaften neutralisierten sich im Mittelfeld und Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware. In der ersten Halbzeit erspielten sich die Gäste leichte Vorteile, in Hälfte zwei waren dann die Heimischen etwas stärker, doch wirkliche Überlegenheit konnten beide Teams nicht ausspielen. Zwar konnte Lurnfeld in Minute 74 durch Mario Galle mit 2:1 in Führung gehen, doch Radenthein konnte in der allerletzten Minute noch durch Daniel Heber das 2:2 erzielen. Am Ende sicher eine gerechte Punkteteilung, wobei Radenthein, falls Steinfeld am Sonntag gewinnt, seine Titelträume damit wohl endgültig begraben muss.

Bernd Feil, Trainer des FC Lurnfeld: "Ein Spiel auf eher niedrigem Niveau von beiden Mannschaften. Es gab viel Mittelfeldgeplänkel und wenig Torchancen, deshalb war die Punkteteilung am Ende sicher gerecht."

 

 

SV Raika Greifenburg  -  SV Fliesen Wansch Wernberg   1:0 (0:0)

Tor: Pirker (51.)

Der SV Greifenburg konnte in einem hart umkämpften Spiel am Ende als knapper 1:0 Sieger vom Platz gehen. Wernberg kam mit dem kleinen Platz in Greifenburg nicht zurecht und bald wurde klar, dass das Team gewinnen wird welches das erste Tor schießt und das war dann in der 51. Minute Greifenburg. Marcel Pirker konnte das 1:0 erzielen und brachte seine Mannschaft damit auf die Siegesstraße. Wernberg kämpfte aber bis zum Schlusspfiff weiter, nur der Ausgleich wollte nicht gelingen. Am Ende sicher ein etwas glücklicher wenn aber auch nicht unverdienter Sieg für Greifenburg, die damit weiter mit einem Platz ganz vorne spekulieren dürfen, da der Rückstand auf Platz zwei nur drei Punkte beträgt.

Mario Brenter, Trainer des SV Greifenburg: "Das war das erwartet schwere Spiel. Wernberg hat toll gekämpft, wir waren dann die Mannschaft die das erste Tor machte und das war dann auch der entscheidende Unterschied."

 

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SV Seeboden  -  FC-WR Nußdorf/Deb.   2:1 (2:0)

Tore: Steiner (17., 20.) bzw. Unterassinger (76.), Rote Karte: Kristen (73., Torraub, Seeboden)

Der SV Seeboden konnte einen knappen, am Ende aber nicht unverdienten Sieg gegen den FC-WR Nußdorf feiern. Vor allem in der ersten Halbzeit war Seeboden die klar bessere Mannschaft und konnte durch zwei Tore von Wolfgang Steiner auch mit 2:0 in Führung gehen. In der 40. Minute musste das Spiel dann unterbrochen werden da ein Unwetter über Seeboden zog. Schiedsrichter Josef Schönlieb schickte die Mannschaften vorzeitig in die Kabinen und verlängerte dann einfach die zweite Hälfte um diese fünf Minuten. In der zweiten Hälfte kam dann Nußdorf etwas auf und konnte mit dem Wind im Rücken etwas Gefahr erzeugen. Zwingende Torchancen blieben aber Mangelware. In der 73. Minute musste dann der Tormann des SV Seeboden, Markus Kristen, die Notbremse ziehen und sah dafür die rote Karte wegen Torraubes. Den daraus resultierenden Elfmeter verwandelte dann Thomas Unterassinger sicher zum 2:1 Anschlusstreffer. Jetzt versuchte Nußdorf nochmals alles um den Ausgleich zu erzielen, weiteres Tor wollte ihnen aber keines mehr gelingen. Es blieb am Ende beim knappen 2:1 Sieg für Seeboden. Seeboden dürfte damit den Klassenerhalt einmal endgültig fixiert haben und kann jetzt befreit aufspielen. Nußdorf versäumte mit dieser Niederlage die Chance auf den zweiten Platz der Tabelle vorzurücken. 

Marjan Florjancic, Trainer des SV Seeboden: "In der ersten Halbzeit haben wir gut gespielt, hätten eigentlich auch schon höher führen müssen. Nach der roten Karte wurde es nochmals heiß, aber Nußdorf hatte eigentlich keine einzige wirklich zwingende Torchance. Ein am Ende sicher nicht unverdienter Sieg für uns."


 

ATUS Lussnig Nötsch  -   SV Edlinger Holz Penk/Reisseck   1:3  (1:0)

Tore: Rosian (43.) bzw. Glavic (55.), Unterguggenberger (80.), Schönegger (85.); Gelb-Rot: Jarnig (34., Nötsch)

Der SV Penk/Reisseck konnte einen klaren 3:1 Auswärtserfolg gegen Nötsch einfahren, doch das Ergebnis spiegelt nicht das Kräfteverhältnis zwischen den Mannschaften wieder. Vor allem in der ersten Halbzeit war Nötsch die klar bessere Mannschaft und erspielte sich auch eine klare Feldüberlegenheit, aus der dann auch das 1:0 durch Rosian in Minute 43 resultierte. Mit dem 1:0 ging es dann auch in die Kabinen. In der zweiten Hälfte gelang dann Glavic in der 55. Minute der Ausgleich zum 1:1, doch die spielbestimmende Mannschaft blieb weiter Nötsch, nur machten sie aus ihren Chancen keine Tore. Ganz anders Penk, denn sie nutzen die wenigen Chancen die sich ihnen boten und erhöhten in weiterer Folge auf 3:1. Am Ende ein sicher glücklicher Sieg für den SV Penk, wobei sich diesmal wieder das Sprichwort, "Tore die man nicht schießt bekommt man", bewahrheitet hat. Für Nötsch ein herber Rückschlag im Abstiegskampf. Der SV Penk dürfte die Abstiegssorgen hingegen los sein. 

Mario Hofer, Trainer des SV Penk/Reisseck:"Das war heute sicher ein glücklicher Sieg für uns, Nötsch hätte sich zumindest einen Punkt verdient. Morgen redet aber keiner mehr darüber, deshalb bin ich mit den drei Punkten natürlich sehr zufrieden. Das war ein ganz wichtiger Sieg für uns."



SV Union Lind  -  Magdalener SC   4:2  (0:1)

Tore: Gritschacher (55.), Preininger (82.), Kujovic (84.), Repetschnig (93.) bzw.Prettenthaler M. (37.), Prettenthaler R. (72.)

Der SV Union Lind konnte gegen den Magdalener SC einen am Ende klaren 4:2 Sieg einfahren. In der ersten Halbzeit dominierte aber Magdalen das Spiel klar und ging dann auch in der 37. Minute durch Manuel Prettenthaler in Führung. Mit dieser 1:0 Führung für die Gäste ging es dann auch in die Kabinen. In der zweiten Halbzeit konnte sich dann Lind etwas besser auf den Gegner einstellen und drehte das Spiel, obwohl Rene Prettenthaler seine Elf vorher sogar noch mit 2:0 in Führung bringen konnte. Lind war dann aber die bessere Mannschaft und erspielte sich Chance um Chance, was dann am Ende auch zum klaren 4:2 Sieg für die Heimelf führte. Am Ende sicher ein auf Grund des Spielverlaufs etwas glücklicher Sieg für Lind, doch die etwas bessere Mannschaft hat am Ende dann doch auch gewonnen.

Sepp Rainer, Trainer des SV Union Lind: "Am Anfang sind wir mit dem Spielsystem von Magdalen überhaupt nicht zurecht gekommen, da waren sie klar besser. Ab dem Anschlusstreffer waren wir aber klar dominierend und haben am Ende doch nicht unverdient gewonnen. Ein extrem wichtiger Sieg für uns im Kampf gegen den Abstieg."



SV Arnoldstein  -  SG Steinfeld   2:0 (2:0)

Tore: Kameraj (37.), Übleis (42.); Gelb-Rot: Frank (85., Arnoldstein)

Unglaublich, unglaublicher, Unterliga West! Das ist wohl die richtige Aussage wenn man sich die Ergebnisse in dieser Liga näher anschaut. Der SV Arnoldstein, vor diesem Spiel an der letzten Stelle der Tabelle, konnte den Tabellenführer Steinfeld auf Grund einer starken Leistung in der ersten Halbzeit am Ende verdient mit 2:0 besiegen. In den ersten 45 Minuten war der SV Arnoldstein klar tonangebend und bot über weite Strecken wirklich guten Fußball. Steinfeld kam überhaupt nicht ins Spiel und so konnte die Heimelf durch Tore von Kameraij und Übleis mit einer 2:0 Führung in die Pause gehen. Doch wieder wurde Arnoldstein mit Verletzungen bestraft und so bot sich in der zweiten Halbzeit, durch die Umstellungen, ein anderes Bild. Der SV Arnoldstein stellte sich mit Mann und Maus hinten hinein und versuchte den Vorsprung irgendwie über die Distanz zu retten. Die SG Steinfeld fand nicht wirklich ein Mittel gegen diese defensive Einstellung der Kanduth Elf und so blieb es tatsächlich beim 2:0 Heimsieg für den SV Arnoldstein, auch weil Steinfeld die sich bietenden Chancen diesmal einfach nicht verwertete. Ein am Ende, auf Grund der ersten Halbzeit, nicht unverdienter Sieg für die Kanduth Elf und enorm wichtige drei Punkte im Kampf gegen den Abstieg.

Willi Kanduth, Trainer des SV Arnoldstein: "In der ersten Halbzeit spieletn wir wirklich guten Fußball, aber durch Verletzungen und Sperren gehen uns jetzt wirklich die Spieler aus, ich werde bald auf die alten Herren zurückgreifen müssen. Ein ganz wichtiger Sieg für uns, auch nicht unverdient, aber wie es nächste Woche weitergehen wird weiß ich jetzt noch nicht. Wir kämpfen aber weiter und glauben an unsere Chance."

 

 

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von Redaktion

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