FAIR PLAY Bewertung der Unterliga West

Gelbe Karte wegen Kritik; roter Karton wegen eines Fouls von hinten; Gelb-Rot wegen Ball wegschießens, usw. ... Wer kennt sie nicht, die Vergehen die zu einer Verwarnung des Schiedsrichters oder gar zum Ausschluss des betroffenen Fußballers aus dem Spiel führen. Oft denkt man nicht daran wie wichtig die Disziplin bei einer Mannschaft ist, aber Teams mit vielen Sperren werden oft nicht weit nach vorne kommen. So denkt man zwangsläufig natürlich, da jeder Ausschluss und jede Sperre das eigene Team empfindlich schwächen. Ob diese These so stimmt, versucht unterhaus.at mit seiner FAIR PLAY Bewertung herauszufinden.

Aufsteiger ASKÖ Gmünd ist Halbzeitsieger in der FAIR PLAY Bewertung der Unterliga West

Zur Information: unterhaus.at berechnet die Fairplayliste nach folgenden Kriterien. Gelbe Karte = 1 Punkt in der Fair Play Bewertung. Gelb-Rot bedeutet 3 Punkte, eine reine rote Karte wird mit 5 Punkten bewertet. Bei den roten Karten kommen noch jeweils 2 Punkte pro gesperrtem Spiel (ab zwei Spiele Sperre) hinzu. Die Gesamtpunktezahl wird dann durch die Anzahl der Spiele dividiert und so erhält man die unterhaus.at FAIR PLAY Bewertung (Fair-Play Punkte/Spiel).

Tabelle der FAIR PLAY Bewertung der Unterliga West - Saison Herbst 2012/2013:

Platz: Mannschaft                         Fair Play Punkte
Spiele
Schnitt
1. ASKÖ Gmünd 37 16  2,31
2. SV Seeboden 36 15  2,40
3. SV Raika Greifenburg 37 15  2,47
4. FC-WR Nußdorf/Deb. 43 16  2,69
5. SV Rothenthurn 44 16  2,75
6. Magdalener SC 45 16  2,81
7. SV Nessl Lind 47 16  2,94
8. WSG Radenthein 50 16  3,13
9. SC Landskron 56 16  3,50
10. FC Nassfeld Hermagor 57 16  3,56
11. TSU Matrei 60 16  3,75
12. ASKÖ Dellach/Drau 61 16  3,81
SV Rapid Feffernitz 61 16  3,81
14. FC Mölltal Obervellach 62 16  3,88
15. FC Lurnfeld 63 16  3,94
16. SV Penk Reisseck 77 16  4,81

FACTS:

In der Unterliga West ging es in den letzten Runden ja ziemlich zu. Vor allem die Konfrontation zwischen Radenthein und Hermagor sorgte bzw. sorgt noch immer für für Diskussionen. Die unterhaus.at Fair-Play Bewertung bringt natürlich auch ein wenig Licht in diesen Streit, denn Hermagor liegt zwar im hinteren Mittelfeld dieses Rankings, ist aber weit weg von einer sogenannten "Schnalzertruppe" und Radenthein selbst ist auch nur zwei Plätze besser platziert. Das fairste Team kommt aus Gmünd. Der Aufsteiger verzeichnet im Schnitt nur gut zwei gelbe Karten pro Spiel und kam gänzlich ohne Ausschluss aus, was wohl auch ein Grund für die gewaltige Leistung der Schönherr Truppe im Herbst war. Am Ende der Tabelle und damit die Mannschaft mit den "bösesten Buben" ist der SV Penk/Reisseck. Vielleicht gibt es doch einen Zusammenhang zwischen der schlechten Tabellenplatzierung und den vielen Karten. Erst seit Dieter Feierabend die Mannschaft übernommen hat wurde Penk wieder disziplinierter und konnte sich damit auch gleich vom Tabellenende lösen.     


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von Redaktion

 

 

 

 

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