Radenthein im Glück - umstrittener Elfer in der Schlussminute bringt 2:1 Auswärtssieg in Dellach/Drau

In der elften Meisterschaftsrunde der Unterliga West kam es heute noch zum Spiel des ASKÖ Dellach/Drau gegen die WSG Radenthein. Auf sehr tiefem Boden entwickelte sich kein wirklich gutes Spiel, Dellach lag aber bis zur 80. Minute in Front. In den letzten zehn Minuten ließen sich die Hausherren aber noch die Butter vom Brot nehmen, wobei beim entscheidenen Strafstoß in Minute 89 die Wogen hoch gingen.

Blitzstart des ASKÖ Dellach/Drau

Das Spiel war erst fünf Minuten alt, als die gut 200 Zuschauer zum ersten Mal jubeln durften. Richard Moritzer kam an den Ball und schoss auf Tormann Takats, der konnte nur kurz abwehren und Thomas Schaunig war zur Stelle, um zum 1:0 abzustauben. In weiterer Folge entwickelte sich eine offene Partie, ein wirklich schnelles Spiel war aber aufgrund der tiefen Platzverhältnisse nicht möglich. Es blieb bis zur Pause beim knappen 1:0.     

Die letzten zehn Minuten hatten es in sich

In der zweiten Halbzeit war Radenthein dann etwas besser im Spiel und erarbeitete sich auch eine gewisse Feldüberlegenheit. Allerdings war man zumeist am Sechszehner von Dellach am Ende mit dem Latein und so verging die Zeit wie im Flug. In der 80. Minute dann ein Eckball für die Gäste und Dellach köpfelte den Ball nur nach vorne weg. Urban Murn schoss aus gut 25 Metern drauf und das Leder zappelte zum 1:1 im langen Eck des Dellacher Tornetzes. In der 89. Minute kam es zum großen Aufreger des Spiels. Im Strafraum kam es zu einem vermeintlichen Handspiel eines Dellachers und Schiri Pudgar zeigte sofort auf den Elferpunkt. Klar, dass die Meinungen hier auseinander gingen. Dellach fühlte sich betrogen und Radenthein sah das klare Handspiel. Klarerweise wurde die Entscheidung nicht zurück genommen und Manfed Duller verwandelte den Strafstoß zum schlussendlich sehr glücklichen 2:1 Auswärtssieg der WSG Radenthein.

Karl-Heinz Mandl, sportlicher Leiter der WSG Radenthein: "Der Boden war sehr tief und es war auch von beiden Mannschaften kein gutes Spiel. Am Ende wären wir sicher auch mit einem Punkt zufrieden gewesen, heute war das Glück halt einmal ein wenig auf unserer Seite."

    

 

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