Nötsch macht gegen die Admira echte Big-Points!

In der 21. Meisterschaftsrunde in der Unterliga West kam es am Sonntag noch zum Sechs-Punkte-Spiel des ATUS Nötsch gegen den ESV Admira Villach. Die erneut stark ersatzgeschwächten Admiraner gingen mit 2:0 in Führung, mussten sich am Ende aber doch knapp mit 3:4 geschlagen geben. Für Nötsch sogenannte Big-Points, denn damit konnte man das Abstiegsgespenst zumindest vorübergehend einmal verscheuchen.

Starker Beginn der Gäste

In den ersten 25 Minuten gaben die Gäste aus Villach ganz klar den Ton an. Es wurde gefällig kombiniert und bereits in der sechsten Minute konnte Christian Gruber nach einer Stattmann-Ortoff-Kudler Kombination per Kopf auf 0:1 stellen. Die Admira blieb am Drücker und in Minute 20 durfte man bereits das 0:2 bejubeln. Christoph Fischer schoss in Richtung Nötscher Tor, Tormann Müller kann nur nach vorne abklatschen lassen und Marco Kudler staubte ab. Danach verflachte das Spiel der Gäste aber und Nötsch kam auf.  

Nötsch dreht die Partie

Innerhalb von elf Minuten stellte Nötsch dann das Zwischenergebnis auf den Kopf. In der 25. Minute setzte Elvis Sahinovic das Leder per Kopf zum 1:2 in die Maschen, in Minute 32 war es Mario Skina, der einen Elfmeter zum 2:2 verwertete und in der 36. Minute traf Thomas Vielgut sogar zum 3:2 für Nötsch.

Admira mit viel Pech

In der zweiten Halbzeit sahen die gut 230 Zuschauer eine ausgeglichenen Partie. Die Admira drängte auf den Ausgleich und durfte darüber in der 78. Minute auch jubeln. Marco Kudler traf nach toller Aktion und Querpass zum 3:3. Doch Nötsch setzte in Minute 83 den Todesstoß. Mario Skina erzielte, nach einem Angriff aus der eigenen Hälfte heraus und einem Ilic-Pass in die Gasse, das 4:3 für Nötsch. Darauf fand die Admira dann keine Antwort mehr.

Mario Skina, ATUS Nötsch: "Da wir nach dem 0:2 nochmals aufgestanden sind, geht dieser Sieg am Ende sicher in Ordnung."

Udo Ortoff, Trainer des ESV Admira Villach: "Leider haben wir nach dem 2:0 geschlafen und auch das 3:3 brachten wir dann nicht über die Zeit. Ich kann meiner Mannschaft aber keinen Vorwurf machen. Wir haben mit dem letzten Aufgebot bis zum Ende wie die Löwen gekämpft. Die Mannschaft ist ein Traum, sie hält zu mir und gibt nie auf"

Die Besten: Mario Skina, Vielgut bzw. Kudler, Pauschallob 

 

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