Für Penk könnte es nach der Heimniederlage gegen Sirnitz noch ganz eng werden

SV Penk/Reisseck
SGA Sirnitz

Am Samstag traf der SV Penk/Reisseck in der Unterliga West auf die SGA Sirnitz. Die Zielsetzung der Heimischen war vor Spielbeginn klar definiert: man wollte den Platz keinesfalls als Verlierer verlassen und wenn möglich mit einem Sieg die Abstiegssorgen komplett los werden. Die Zuschauer durften sich auf interessante 90 Minuten freuen. In der letzten Begegnung beider Mannschaften wurden die Punkte geteilt.

SGA Sirnitz geht früh in Front

Die SGA Sirnitz kann sich gleich zu Beginn ein leichtes Übergewicht erarbeiten und dem Gegner bereits nach wenigen Minuten einen schnellen Dämpfer verpassen. Nach 8 Minuten bleibt der Tormann von Penk nur zweiter Sieger und Daniel Krassnitzer trifft zum 0:1. Markus Struckl steigt nach einem Pass über den Ball und Krassnitzer trifft platziert ins lange Eck. Nach 27 Minuten zieht der Unparteiische den gelben Karton aus der Brusttasche und verwarnt Markus Struckl. Penk ist zwar spielerisch überlegen, agiert vor dem Tor aber zu hektisch und vergibt so viele Chancen. Nach 45 Minuten beendet Schiedsrichter Karl Schlacher Halbzeit eins und gönnt den Fans eine kurze Verschnaufpause. sirnitzstruckl

Nicht ganz ernst gemeinte Bildstory: Siegestorschütze Markus Struckl gab sich vor dem Match noch einen hervorragenden Rollbraten des SV Penk-Küchenmeisters. Die nötige Kraft hatte er dann - im Prinzip hat sich Penk also mit der tollen Verköstigung selbst geschadet. 
Foto: SGA Sirnitz

Penk hat die Seuche am Fuß

Nach 50 Minuten ahndet der Unparteiische ein Vergehen konsequent und bestraft Michael Golznig mit Gelb. Martin Kummer nützt in Minute 55 eine Schwäche der Gegenspieler und verwertet einen Eflmeter nach einem Strafraumfoul zum 1:1-Ausgleich. Penk hat dann weiter gute Chancen um in Führung zu gehen, trifft aber nicht. Markus Struckl bewahrt in der 80. Minute kühlen Kopf und kann zum 1:2 einschieben. Er läuft nach einer Abseitsstellung in die eigenen Hälfte zurück, um dann wieder vorzupreschen und nach einem Pass von Krassnitzer mit einem tollen Schlenzer zur Entscheidung einzunetzen. Danach pfeift der Unparteiische das Spiel ab und die SGA Sirnitz darf sich über drei Punkte im Auswärtsspiel freuen. Für Penk hingegen heißt es jetzt wirklich zittern, denn wenn Nötsch am Pfingstsonntag zuhause gegen Thal/assling gewinnt, könnte es im Kampf um den Klassenerhalt noch ganz eng werden.

Gerd Gwenger, Trainer der SGA Sirnitz: "Penk war spielerisch sicher besser und hatte auch viele Chancen. Wir waren stark ersatzgeschwächt und hatten heute sicher etwas Unterstützung von Göttin Fortuna, sowie einen tollen Schlussmann im Gehäuse. So ist es im Fußball eben."

Die Besten:
SGA Sirnitz: Mramor, Struckl

 

 

DAZN: Champions & Europa League, Top-Fußball live - jetzt Gratismonat starten