Klare Sache - die SGA Sirnitz lässt Aufsteiger Hermagor keine Chance

SGA Sirnitz
FC Hermagor

In der Unterliga West stand die 2. Runde auf der Programm, in der die SGA Sirnitz und der Aufsteiger FC Nassfeld Hermagor aufeinander trafen. Sirnitz startete fulminant in dieses Spiel und hätte eigentlich bereits in Halbzeit eins alles klar machen müssen. Aufgrund vieler vergebener Chancen blieb die Partie dann aber doch recht lange offen.


SGA Sirnitz geht früh in Front

Gleich in den ersten Minuten bearbeitet die SGA Sirnitz die gegnerische Abwehr, agiert in den Zweikämpfen aggressiver und zwingt dem Gegner sein Spiel auf. Kevin Bretis befördert bereits in der 4. Minute den Ball über die Linie und stellt auf 1:0. Markus Struckl steht verkehrt zum Tor, legt ab und Bretis netzt ins lange Eck ein. Danach hat Sirnitz viele Chancen die Führung auszubauen, agiert vor dem Gehäuse aber zu überhastet und so bleibt es bei der knappen Führung. In der 45. Minute pfeift der Schiedsrichter die erste Halbzeit ab und schickt die Protagonisten zum Pausentee in die Kabinen.

Sirnitz zur Pause verdient in Führung. Hermagor erholt sich nur langsam.

Roman Schmidt, Ticker-Reporter

Späte Entscheidung

Marco Huber nützt in Minute 52 eine Schwäche der Gegenspieler und verwertet einen Freistoß aus 25 Metern mit einem tollen Schuss über die Mauer zum umjubelten 2:0. Tobias Kämper bewahrt in der 82. Minute kühlen Kopf und kann nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte und einem Angriff über die linke Seite zum 3:0 einschieben und die Partie damit endgültig entscheiden. Danach beendet der Schiedsrichter das Spiel und die SGA Sirnitz darf nach einem 3:0 über drei Punkte im eigenen Stadion jubeln. In der zweiten Halbzeit griff der Unparteiische insgesamt vier Mal zum gelben Karton (Martin Tschernuth 57.; Lukas Christian Friedl 74.; Daniel Gatternig 81.; Marco Hehl 87.)

Gerd Gwenger, Co-Trainer der SGA Sirnitz: "Wir hätten eigentlich in der ersten Halbzeit schon 5:1 führen müssen. Hermagor hatte nur eine Chance, doch unsere eigene Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig. Nach dem 6:6 zum Auftakt bin ich mit dem zu Null-Sieg aber natürlich sehr zufrieden."

Die Besten: Fritzer (TW), Huber (RV), Hausdorfer (IV) bzw. Keiner

 

 

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