Endlich aus dem Eck - Greifenburg feiert überraschenden Sieg in Matrei

TSU Matrei
SV Greifenburg

Am Samstag traf in der 5. Runde der Unterliga West der Tabellenfünfte TSU Matrei vor heimischem Publikum auf den Tabellendreizehnten SV Raika Greifenburg. Die TSU Matrei verlor in Runde 4 mit 2:3 gegen Rapid Lienz, während der SV Raika Greifenburg 0:3 gegen SC Landskron verlor. In der letzten Begegnung der beiden Teams hatte Matrei mit 3:0 das bessere Ende für sich, doch diesmal durfte am Ende die Rovcanin-Elf über den ersten Sieg und die ersten Saisonpunkte jubeln.


Marcel Pirker bringt Greifenburg früh in Front

Der SV Greifenburg kommt deutlich frischer aus der Kabine und lässt die Fans mit einem raschen Treffer jubeln. In der 14. Minute kann der Ball nicht aus der Gefahrenzone befördert werden und Marcel Pirker kann nach einer Flanke von dre rechten Seite per Kopf zum 0:1 verwerten. In der ersten Halbzeit griff der Schiedsrichter insgesamt vier Mal zur gelben Karte (Marcel Pirker 10.; Christoph Jestl 17.; Fabio Pargger 30.; Matteo Dabringer 41.) In weiterer Folge macht Schiedsrichter Christopher Kiedl einen Schlussstrich unter die erste Halbzeit und schickt die Kicker in ihre Kabinen.

Matrei drückt - Greifenburg gewinnt

Fabio Pargger zeigt in der 63. Minute seine Qualitäten in der Offensive und stellt auf 1:1. Jetzt ist Matrei am Drücker und hat auch mehr Süielanteile. Greifenburg verteidigt aber geschickt und lässt nicht viel zu. Daniel Wernisch bewahrt in der 77. Minute kühlen Kopf und kann nach einem sehenswerten Dribbling zum 1:2 einschieben. Matrei schaffte es dann nicht mehr den Abwehrpanzer der Gäste zu knacken und musste eine doch nicht erwartete Niederlage hinnehmen. Danach beendet der Schiedsrichter das Spiel und der SV Greifenburg darf mit drei Punkten im Gepäck die Heimreise antreten. In der zweiten Halbzeit griff der Schiedsrichter insgesamt fünf Mal zum gelben Karton (Tobias Boris Mikulan 51.; Wolfram Hierlaender 62.; Maximilian Leitner 75.; David Brandner 88.; Johannes Ernst Schoenegger 90.)

Suvad Rovcanin, Trainer Greifenburg: „Aus meiner Sicht war es ein verdienter Sieg. Wir fanden viele Chancen vor und waren zweikampfstark. Matrei hatte in der zweiten Hälfte mehr Ballbesitz, doch wir standen gut und hatten den Willen, dieses Spiel zu gewinnen. Ich muss meinen Hut ziehen, denn obwohl wir vier Niederlagen hinnehmen mussten, zeigte die Mannschaft eine sehr gute spielerische Leistung.“

Die Besten: Keiner bzw. Jakob Wuggenig (Mittelfeld), Maximilian Leitner (Verteidigung), Tobias Mikulan (Mittelfeld)

 

 

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