Greifenburg setzt das nächste Ausrufezeichen und gewinnt gegen die Admira aus Villach

SV Greifenburg
Admira Villach

Vor heimischer Kulisse traf der Tabellenachte SV Raika Greifenburg in der 13. Runde der Unterliga West auf den Tabellenzweiten ESV Admira Villach. Beide Mannschaften verfügen über eine starke Offensive, müssen aber diesmal in der Abwehr jeweils auf mehrere Stammkräfte verzichten. Das letzte Duell dieser Mannschaften verlief sehr einseitig und endete mit einem klaren 5:1-Erfolg der Admira. Geleitet wird das Spiel vom Schiedsrichtergespann Bodner Mathias und Schlacher Marco

Hochklassige 90 Minuten mit vielen Torchancen

Beide Mannschaften zeigen rasanten und präzisen Angriffsfußball und so dauert es keine 10 Minuten bis zur ersten Großchance in diesem Spiel. Marcel Pirker, der sich an diesem Tag wieder einmal in bester Spiellaune präsentiert, hebelt mit einem genialen Wechselball die gesamte Defensive der Admira aus. Der Ball landet punktgenau bei Jakob Wuggenig, dessen Abschluss vom starken Marco Weghofer pariert wird. Nur ein paar Minuten später erkämpft sich Admira Villach im Mittelfeld den Ball und Marco Kudler steckt perfekt für seinen Kapitän – Daniel Brandauer - durch, doch Kevin Linder kann in letzter Sekunde – er stiehlt den Ball förmlich vom Fuß des einschussbereiten Stürmers - das 0:1 verhindern. In der 24. Spielminute kann sich Mario Dolinar mit einem schnellen Doppelpass auf der rechten Seite freispielen und setzt mit einem Pass, hinter die Greifenburger Abwehrreihe, Kevin Schüttelkopf in Szene, der aus 16 Metern knapp am linken Eck vorbei schießt. In dieser hochklassigen Unterligapartie sind Chancen keine Mangelware und so dauert es nur wenige Sekunden bis auf der gegenüberliegenden Seite wieder Weghofer einen satten Schuss von Marcel Pirker aus dem linken Eck fischt. Villach bleibt weiter brandgefährlich und hat in der 33. Spielminute ihre größte Chance im Spiel. Nach einem Standard wird der erste Abschluss – Schüttelkopf kommt aus 10 Metern frei zum Schuss – noch mit einer Glanzparade von Kevin Linder gehalten, bevor Brandauer den Nachschuss an die Stange setzt. In der 37. Spielminute streift das Spielgerät nur Zentimeter am Gehäuse der Gäste vorbei, nachdem sich Jakob Wuggenig über die rechte Seite durchsetzt, zur Mitte zieht und mit dem linken Fuß knapp die Führung für die Heimischen verpasst. Die nächste Szene gehört wieder den Gästen aus Villach. Ein Kopfball von Brandauer, nach einer Ecke, wird gerade noch auf der Linie von Keeper Linder geklärt. So endet eine sehenswerte und ereignisreiche erste Hälfte zwar torlos, wobei die beiden sehr knappen „Abseitstore“ – 36. Minute Villach und 45. Minute Greifenburg – noch unerwähnt blieben.

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Zweite Halbzeit bringt Entscheidung

Zu Beginn der zweiten Halbzeit treffen die Gäste aus Villach wieder Aluminium. Nach einem Fehler im Mittelfeld schnappt sich Brandauer den Ball und zieht aus 20 Metern ab. Der überragende Tormann der Heimischen kann mit den Fingerspitzen den Schuss noch an die Querlatte lenken. Danach übernimmt der SV Greifenburg das Spiel und findet einige sehr gute Möglichkeiten vor. Zuerst wird ein guter Abschluss durch Schaunig vom starken Weghofer entschärft. Kurze Zeit darauf rettet dann wieder das Aluminium, diesmal für die Gäste, nachdem Marcel Pirker einen „Strich“ auf die Querlatte setzt. Die 76. Spielminute bringt aber dann die Entscheidung. Tobias Mikulan setzt sich auf der linken Seite durch und spielt einen Querpass ins Zentrum in den Rücken der Abwehr. Marcel Pirker lässt 2 Verteidiger mit einer Körpertäuschung in die falsche Richtung laufen und bedient Thomas Schaunig, der sich den Ball selbst vorlegt und gekonnt mit dem linken Fuß zum 1:0 einschießt. Greifenburg drängt auf das zweite Tor und somit gehört auch die letzte Chance in diesem Spiel den Heimischen. Tobias Mikluan überspielt seinen Gegenspieler und wird nur vom Schlussmann der Admira an der endgültigen Entscheidung gehindert. Nach 90. Spielminuten beendet der souveräne Schiedsrichter Bodner eine hochklassige Unterligapartie mit einem knappen Heimerfolg für den SV Greifenburg.

Fazit SV Greifenburg: "Respekt an die Admira Villach für dieses hochklassige Spiel und ganz großen Respekt an unser gesamtes Team, welches vom "Abstiegskandidaten" zu einer festen Größe in dieser Liga gewachsen ist. Das in diesem Spiel nicht mehr Tore gefallen sind, liegt vor allem an den bärenstarken Torhütern beider Teams."

Die Besten: Pauschallob besonders Linder bzw. Weghofer, Brandauer

 

 


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