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Die WSG Radenthein braucht nur neun Minuten um Spiel in Matrei zu drehen

TSU Matrei
WSG Radenthein

Die WSG Radenthein drehte einen 0:1-Pausenrückstand und kam am Ende zu einem deutlichen 4:1-Erfolg gegen die TSU Matrei. Nach einem Donnerwetter in der Kabine, zeigten die Granatstädter in Durchgang zwei ein ganz anderes Gesicht und drehten die Partie binnen neun Minuten.

Matrei mit verdienter Führung

Für das erste Tor sorgte Oliver Steiner. In der 30. Minute traf der Spieler von TSU Matrei ins Schwarze und stellte auf 1:0. Radenthein kam nicht wirklich ins Spiel und hatte bei drei Sitzern der Osttiroler sogar noch Glück, nicht höher im Rückstand zu sein. Die Gäste hatten aber auch mehere Male Pech, als Matrei zwei Mal auf der Linie retten konnte bzw. der Ball von der Stange ins Spielfeld zurückprallte. Bis zum Halbzeitpfiff blieb der knappe Vorsprung der Gastgeber bestehen.

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Radenthein mit anderem Gesicht

WSG-Trainer Bernhard Rekelj fand in der Pause scheinbar die richtigen Worte, denn jetzt spielten die Gäste über die Flügel und damit auch groß auf. Max Unterwandling versenkte den Ball in der 46. Minute im Netz der TSU Matrei. Flaschberger schickte ihn auf die Reise, er zog zur Mitte und netzte zum 1:1 ein. Miljan Urosevic stellte die Weichen für Radenthein auf Sieg, als er in Minute 52 mit dem 2:1 zur Stelle war. Nach einem schlechten Rückpass spritzte er dazwischen und drückte das Leder über die Linie. Luca Wildpaner erhöhte den Vorsprung des Gasts nach 55 Minuten auf 3:1. Ganze neun Minuten hat es also nur gedauert, bis Radenthein hier auf die Siegerstraße zurückfand. Manuel Flaschberger brachte die WSG Radenthein dann endgültig in ruhiges Fahrwasser, indem er per verwandeltem Elfmeter das 4:1 erzielte (63.). Nach der Beendigung des Spiels durch den Schiedsrichter feierte die WSG Radenthein einen dreifachen Punktgewinn gegen die TSU Matrei.

Wolfgang Hofer, Co-Trainer der WSG Radenthein: "Die erste Halbzeit war richtig elendig. Da spielte die Mannschaft nicht so, wie es sich unser Trainer vorstellte. Nach einer lauten Kabinenansprache lief es dann aber sofort nach der Pause prächtig und der Sieg geht auch völlig in Ordnung."

Die Besten: Keiner bzw. Pauschallob für die zweite Halbzeit

Drei Spiele und noch kein Sieg: TSU Matrei wartet weiterhin auf das erste Erfolgserlebnis. Bei Radenthein präsentierte sich die Abwehr angesichts zehn Gegentreffer immer wieder wackelig. Allerdings traf die Offensive dafür auch gerne ins gegnerische Tor (8). Für die WSG VAO Radenthein steht nun der erste Sieg in dieser Saison zu Buche, nachdem die Bilanz vorher drei Niederlagen aufwies.

Nächster Prüfstein für die TSU Matrei ist der SV Raika Greifenburg (Samstag, 17:30 Uhr). Radenthein misst sich am selben Tag mit der URC Thal/Assling (17:00 Uhr).

Unterliga West: TSU Matrei – WSG VAO Radenthein, 1:4 (1:0)

  • 63
    Manuel Flaschberger 1:4
  • 55
    Luca Wildpaner 1:3
  • 52
    Miljan Urosevic 1:2
  • 46
    Max Unterwandling 1:1
  • 30
    Oliver Josef Steiner 1:0