Wenige Transfers im Sommer - Kreuttal will wie im letzten Jahr in die Top 5

SC Kreuttal lag zur Halbzeit der letzten Meisterschaft mit 19 Punkten und Platz 6 hinter dem Saisonziel, im Frühjahr sammelte die Mannschaft 22 Punkte ein und in der Endabrechnung reichte es für Platz 5 in der 1. Klasse Nord. Die Bilanz durch Sektionsleiter Richard Wagner fällt nicht zu 100% positiv aus. "Wir haben uns insgesamt mehr erwartet, im Oktober und im Frühjahr hatten wir zwei Phasen, in denen wir nur wenige Punkte holten. Die Leistungen waren zu wenig stabil und wir haben zu viele Punkte liegengelassen, das Team hat aber Qualität. Es gab Matches, bei denen wir als spielerisch bessere Mannschaft als Verlierer vom Platz gingen, mehr als ein Platz 3 wäre nicht wirklich möglich gewesen. Die Top 5 war unser Saisonziel und dies haben wir geschafft, uns ist es aber nicht gelungen, ganz vorne mitzuspielen."

"Wir sind von der Qualität im Kader überzeugt"

"Da wir überzeugt sind, dass unser Kader Qualität hat, wurde in der Sommerpause nicht viel geändert" ergänzt Wagner. Marcel Hoogendoorn kehrte nach zwei Jahren aus der 2. Klasse von Obersdorf zurück, zudem wurde von Wolkersdorf aus der 2. Landesliga Ost Marvin Kalchbrenner geholt. Der 19-järhige Mittfeldspieler hat es in der 2. Landesliga nicht ganz in die Stammelf geschafft, er soll sich nun bei Kreuttal weiterentwickeln und dann wieder höher weiterspielen. Als einziger Abgang spielt Manuel Kniezanrek nun bei Kapellerfeld, der Kader des letztjährigen Tabellenfünften blieb sonst gleich.

"Unser Ziel ist wie im letzten Jahr ein Top 5-Platz, es wird aber sicher noch schwerer werden. Es gibt zwei sehr starke Absteiger und zwei starke Aufsteiger, auch Poysbrunn hat Erfahrung in der Liga und Stripfing/Angern ist die große Unbekannte", blickt Kreuttals Sektionsleiter bereits auf die kommende Saison.

Die Mannschaft befindet sich inzwischen mitten in der Vorbereitung, der erste Test gegen Lassee musste aufgrund eines Unwetters nach 14 Minuten abgebrochen werden. Letzten Sonntag verlor Kreuttal gegen Großschweinbarth, setzte aber Akteure aus der Kampfmannschaft und der Reserve und dabei viele sehr junge Spieler ein. Tests gegen Niederleis, Laa und Leopoldsdorf werden nun ein richtiger Gradmesser, ehe die Meisterschaft wieder startet.

Wichtiger Start

"Wir haben in den ersten sechs Tagen der Meisterschaft gleich drei Spiele, der Start wird daher sehr wichtig sein. Zum Auftakt treffen wir gleich auswärts auf den unangenehmen Aufsteiger Großebersdorf, nach den drei ersten Matches werden wir sehen, wohin die Reise in der kommenden Saison gehen wird", meint Richard Wagner abschließend.

 

 

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