Team funktionierte trotz Ausfälle - Herbstmeister Marchegg holt zwei Spieler

"Ich bin im März dazugekommen und konnte in dieser Zeit nicht viel ändern. Über die Sommervorbereitung konnten wir einiges verbessern und sind sicher auch bei dem einen oder anderen Transfer nicht falsch gelegen. Die Mannschaft hat in den letzten Monaten charakterlich super funktioniert, sie hat sich nie hängen lassen. In den letzten drei Spielen hatten wir einige Ausfälle, reaktivierten teils Spieler, die schon mehrere Jahre nicht mehr aktiv waren und die Mannschaft hat dennoch funktioniert. Sie hat in dieser Zeit auch die nötige Klasse gezeigt, der Zusammenhalt war mörderisch und es war auch ein wenig das notwendige Glück dabei. Mit der Hinrunde können wir daher hochzufrieden sein", blickt SC Marcheggs Trainer Martin Grabenbauer auf einen starken Herbst zurück. Sein Team sammelte stolze 38 Punkte, erzielte mit 44 Treffern die meisten der 1. Klasse Nord und führt die Liga mit vier Punkten Vorsprung an.

Verletzte kehren zurück

Trotz der starken Hinrunde sieht Grabenbauer bei seinem Team noch in manchen Bereichen Steigerungspotential: "Obwohl wir das beste Torverhältnis haben, können wir bei der Chancenauswertung noch zulegen, es gab einige Spiele, bei denen wir zu viele Möglichkeiten brauchten um zu scoren. Auch bei der Schnelligkeit und im spielerischen Bereich wollen wir noch etwas machen und uns verbessern." Im Winter wurden zwei junge, schnelle Spieler mit an Bord geholt, von Leopoldsdorf aus der 2. Landesliga Ost stößt Manuel Frybert zum Team, er kann im Mittelfeld und in der Verteidigung eingesetzt werden. Stefan Navracsics wurde von Lassee geholt, er ist für das offensive Mittelfeld oder die Sturmreihe gedacht. Die Abgänge stehen bei Marchegg noch nicht fest, mehrere verletzte Spieler kehren dagegen zurück und sollten für die Rückrunde wieder fit sein.

Marchegg absolviert am 12. Jänner ein Hallenturnier und startet am 18. Jänner mit der Vorbereitung, bis zum Ligastart am 8. März sind sechs bis sieben Tests geplant. Dabei trifft man auf Teams aus der Gebietsliga Nord/Nordwest und Vereine aus Wien, die Vorbereitungsmatches werden fordernd und ein Gradmesser für das Frühjahr.

Angesprochen auf die Ziele des Vereins nach dem Gewinn des Herbstmeistertitels meint Martin Grabenbauer: "Vor der Meisterschaft wäre ein Platz unter den Top 3 in Ordnung gewesen, jetzt liegen wir zur Halbzeit auf Platz 1 und haben vier Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger. Natürlich wollen wir jetzt Meister werden, wir wissen, dass wir hart dafür arbeiten müssen und keinen Gegner unterschätzen dürfen. Neusiedl wird sicher nicht zu unterschätzen sein und ich habe auch Poysdorf noch auf der Rechnung, wir wissen, was zu tun ist."