Positive Herbstbilanz - Spannberg muss nur an kleinen Schrauben drehen

"Generell ist die Hinrunde für uns sicher positiv verlaufen, wir konnten gegen jeden Gegner mithalten und waren voll da. Die Heimniederlage gegen Hauskirchen war der einzige negative Höhepunkt im Herbst, es war aber wichtig, dass wir immer wieder rasch zurückgekommen sind und relativ schnell wieder auf dem richtigen Weg waren. Die Einstellung und Trainingsbeteiligung ist gut, wir haben eine gute Mischung im Team und alles schaut bei uns derzeit erfreulich aus", zeigt sich SK Spannbergs Spielertrainer Bernd Sailer mit der abgelaufenen Herbstmeisterschaft zufrieden. Sein Team sammelte in der 1. Klasse Nord 25 Punkte ein und landete zur Halbzeit auf dem fünften Rang.

Junge Spieler rücken nach

"Bei uns gibt es in den kommenden Wochen höchstens kleine Sachen zu verbessern, beim Umschaltspiel können wir uns sicher noch etwas steigern. Wir haben viel weniger Gegentore als in der letzten Saison bekommen, auch das taktische Verhalten der Mannschaft ist sehr gut. Jetzt wollen wir in der Defensive unsere Konstanz halten, für ein Tor sind wir immer gut und könnten uns vielleicht noch um ein paar Prozentpunkte steigern", ergänzt Spannbergs Coach.

Am 28. Jänner geht beim Tabellenfünften der 1. Klasse Nord das Mannschaftstraining wieder los, witterungsbedingt wird man sich zunächst vor allem den körperlichen Feinschliff holen und Sailer hofft, dass man in der Wintervorbereitung so viel wie möglich mit dem Ball arbeiten kann. Der Kader für das Frühjahr bleibt fast komplett ident zur Hinrunde, nur Patrick Albrecht wechselt zu Ollersdorf. "Ich vertraue der Mannschaft und wir müssen im Winter nichts machen, zudem rücken noch zwei, drei junge Spieler nach", sieht Bernd Sailer beim Kader keinen Handlungsbedarf.

Der Spielertrainer von Spannberg blickt zudem zum Abschluss des Gespräches auf die Ausgangslage für das Frühjahr: "Die Liga ist dieses Jahr generell sehr stark, vorne wird es wohl ein Zweikampf sein, dahinter wird es in der Rückrunde sehr spannend werden. Unser primäres Ziel ist es, gut zu starten und möglichst rasch die fehlenden Punkte für den Klassenerhalt einzusammeln. Dann können wir die Mannschaft in Ruhe weiterentwickeln und befreit aufspielen. Es kann in dieser Liga sehr schnell gehen, bei einem negativen Lauf ist man gleich hinten drinnen und daher müssen wir von Beginn weg Vollgas geben."