SV Haringsee bedient sich bei der Konkurrenz

Der SV Haringsee hat sein angepeiltes Saisonziel, einen Platz zwischen drei und fünf einzunehmen, erfüllt. Mit 25 Punkten liegt man am fünften Tabellenrang in der 1. Klasse Nord, Im Frühjahr gilt es die Leistung zu bestätigen. Trainer Andreas Mrlik zieht ein positives Fazit zur Herbstsaison und möchte in der Rückrunde an die solide Hinrunde anschließen, dabei steht auch die Weiterentwicklung im Vordergrund.

Vor der Saison wurde in Haringsee als Saisonziel ein Platz unter den Top fünf ausgerufen. Andreas Mrlik, seines Zeichen der Coach des SV Haringsee war mit dem Abschneiden seiner Mannschaft bis auf die letzten zwei Herbstrunden höchstzufrieden. „Wir haben in Zistersdorf unsere gewohnte Leistung nicht abrufen können und zum Schluss in Orth nur X gespielt. In beiden Spielen sind wir an der Chancenauswertung gescheitert", hadert Mrlik mit verschenkten Punkten. Ansonsten war das Glück öfters auf der Seite des SV Haringsee und man zeichnete sich als Meister der Effizienz aus. „Es wäre vermessen zu sagen, dass wir dann vor Deutsch-Wagram gelandet wären, weil in gewissen Spielen, dass Fortuna auf unserer Seite war", schildert Mrlik.

Stärken liegen in der Defensivleistung

Der SV Haringsee kann sich auf eine grundsolide Defensive verlassen. Mit 16 Gegentreffer ist man gemeinsam mit Deutsch-Wagram Spitzenreiter in dieser Statistik und das obwohl der Abwehrchef den Verein im Sommer verlassen hat. Vorne war man sehr effizient. Dennoch würde sich Mrlik mehr Offensivdrang wünschen: „Unser Stürmer Filip Cerkezovic ist meist alleine auf weiter Flur und macht viel aus den wenigen Aktionen, die er hat. Topstürmer kosten natürlich eine Menge Geld."

Nagy und Liska kommen von Deutsch-Wagram, Pöchl von Lassee 

Dennoch hat man es sich nicht entgehen lassen, dass man in der Winterübertrittszeit aktiv geworden ist. Mit Michael Nagy und Patrick Liska hat man zwei Spieler geholt, die gut ins Konzept passen sollten. Nagy soll die Defensiv verstärken und noch weiter stabilisieren, Liska soll für das Mittelfeld eine echte Bereicherung sein und Stürmer Cerkezovic mit mehr Bällen füttern. Den kurzfristigen Ausfall von Jeremy Schöpf hat man mit Marco Pöchl von Lassee kompensiert. Zudem hat man beide Legionären gehen lassen und spielt nun wieder ohne Legionäre. 

Zielsetzung bleibt gleich

„Das Saisonziel vom Sommer bleibt bestehen. Die beiden Mannschaften die oben stehen, sind stärker als wir und über uns einzuordnen. Fußball ist ein Prozess und wir wollen uns ständig weiterentwickeln. Wir haben gute Junge, die von hinten nach drängen. Mit Kapitän Patrick Jelemensky habe ich einen echten Glücksgriff, der mein verlängerter Arm auf den Feld ist. Wir wollen die Meisterschaft natürlich spannend gestalten, wir müssen aber noch an unserer Konstanz arbeiten, um im Titelrennen ein Wort mitzusprechen. Jetzt haben wir 25 Punkte gesammelt und 50 Punkte sind drinnen und mit 50 Zählern ist der Platz unter den Top Fünf mit Sicherheit gesichert", schätzt der Trainer die Lage in der Liga ein.