Drei Rückkehrer - St. Bernhard holt noch Ersatz für abgegebene Legionäre

"Wir blicken mit gemischten Gefühlen auf den vergangenen Herbst zurück, punktemäßig sind wir nicht so zufrieden, hätten noch mehr Zähler sammeln können. Es war teilweise der jugendliche Leichtsinn schuld, wir haben eine junge Mannschaft. Positiv war sicher, dass wir gegen starke Gegner mithalten konnten, gegen Mautern und Gars waren wir in der zweiten Hälfte dominant, es steckt Potential im Team", lautet eine erste Einschätzung von USV St. Bernhard Trainer Manuel Fettinger zur ersten Saisonhälfte. Seine Mannschaft schloss die Hinrunde mit einem wichtigen Sieg gegen Kirchberg ab, der Verein überwintert mit 14 Punkten an der zehnten Stelle der 1. Klasse Nordwest-Mitte.

Trainingslager in Tschechien

"Wir wollen in der Defensive noch stabiler werden, im taktischen Bereich ist immer etwas möglich. Der Verein wir den Weg mit jungen Spielern weitergehen" ergänzt der Trainer des Tabellenzehnten. Ende Jänner startet man in die Vorbereitung, das Team trifft sich davor einmal pro Woche in der Halle, zudem ein bis zweimal beim laufen oder im Fitnesscenter. Sechs Vorbereitungsspiele sind geplant, zusätzlich zwei Tests beim Trainingslager in Tschechien, das Ende Februar von Donnerstag bis Sonntag absolviert wird.

Im Kader für das Frühjahr gab es bereits Änderungen bei St. Bernhard, Dzemil Alic und Gernot Glück werden den Verein verlassen, zudem wurden die drei Legionäre Ludek Prochazka, Tomas Pospis und Jan Dobrovolny abgegeben. Dire Spieler kehren dafür nach einer Karrierepause zurück, Clemens Gundinger war zuletzt ein Semester auf den Philippinen, Christoph Pelikan ein halbes Jahr in Paris und Oliver Nagl stößt nach längerem Aufenthalt in Deutschland wieder zur Mannschaft. Beim Ersatz der drei Legionäre schaut sich St. Bernhard noch um und wird im Laufe der Transferzeit Verstärkungen mit an Bord holen.

"Ich bin zu 100% Sportsmann, will jedes Spiel gewinnen, wir werden dann sehen, was herauskommt. Natürlich wollen wir so rasch wie möglich im gesicherten Mittelfeld landen und nichts mit dem Abstieg zu tun haben, die jungen Spieler sollen weiterentwickelt werden", erklärt Manuel Fettinger. Im Rennen um den Meistertitel glaubt der Coach von St. Bernhard, dass Mautern aufgrund des ausgeglichenen und erfahrenen Kaders die Nase vorne haben könnte, Gars mit seinem jungen Team darf man aber nicht abschreiben.

 

 

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