Junge sollen sukzessive eingebaut werden - Hollenburgs Ziel ist das gesicherte Mittelfeld

"Wir haben letzte Saison einen sehr guten Herbst gespielt, das Frühjahr war aufgrund von Verletzungen und Sperren etwas durchwachsen und am Schluss, nachdem die verletzten Spieler zurückkehrten, ist es wieder gegangen. Der Verein hat Mitte der Rückrunde nicht gewusst, in welche Richtung es in der Tabelle gehen wird und wie viele Absteiger es gibt. Am Ende haben wir aber den fünften Platz geschafft und konnten damit sehr zufrieden sein", fasst SV Hollenburgs stellvertretender Sektionsleiter Andreas Egelseer die vergangene Meisterschaft noch einmal zusammen. Hollenburg erreichte dabei 39 Zähler und klassierte sich im oberen Drittel der 1. Klasse Nordwest-Mitte.

Wenige Veränderungen im Kader

In der Übertrittszeit blieb es bei Hollenburg relativ ruhig, Filip Duris wurde bereits mitten in der letzten Saison aus disziplinären Gründen wieder abgegeben und Tormann Jürgen Selinger ging zu Spitz. Auf der anderen Seite sind neue Spieler mit an Bord genommen worden, Matus Mozol spielte zuletzt in Deutschland bei TSV 1861 Nördlingen, Manuel Apfelthaler wechselte von Rohrendorf in die 1. Klasse Nordwest-Mitte zum letztjährigen Tabellenfünften. Zudem wurden mit Stefan Kocic von Redlschlag und Alexander Simlinger von Gföhl, der zuletzt in Waldhausen war, zwei Tormänner geholt. "Unsere jungen Spieler in der Reserve sind jetzt zweimal Meister geworden und es ist auch in diesem Jahr bei der U23 das Ziel, um den Titel mitzuspielen. Wir haben viele junge Akteure, sie sollen in der kommenden Zeit sukzessive in die Kampfmannschaft eingebaut werden", ergänzt Egelseer.

Beim Sommer-Cup in Kapelln wurde man Zweiter in der Tageswertung und Hollenburg gewann zum ersten Mal die Gesamtwertung, beim Cup wurde der komplette Kader eingesetzt. Letzten Freitag beim Derby und Test gegen Traismauer sahen die Zuschauer ein sehr gutes Spiel. Hollenburg verlor zwar 0:4, die Niederlage war laut dem Medienverantwortlichen des Vereins aber viel zu hoch und es wurde wieder kräftig durchgewechselt. Bis zu Beginn der Meisterschaft sind noch zwei Matches geplant, zunächst geht es gegen Furth und danach noch gegen Markersdorf.

Schwere Auslosung

"Mit Bergern, Mautern und St. Bernhard haben wir gleich drei schwierige Auftaktpartien, danach werden wir wissen, wohin es in der kommenden Saison geht. Aufgrund des Pilotprojektes gibt es nur zwei Absteiger, wir peilen einen Platz im gesicherten Mittelfeld an. Die jungen Spieler sollen noch weiter eingebaut werden und in Zukunft zu Leistungsträgern heranreifen" erklärt Andreas Egelseer abschließend.

 

 

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