Team findet sich immer besser - St. Bernhard macht einen Schritt nach vorne

In der Hinrunde der Saison 2019/20 etablierte sich USV St. Bernhard/F. im oberen Drittel der 1. Klasse Nordwest-Mitte, die Mannschaft feierte sieben Siege, sammelte insgesamt 22 Punkte ein und überwintert auf dem guten vierten Platz. Coach Manuel Fettinger zeigt sich mit der Entwicklung der letzten Monate sehr zufrieden: "Wir sind auf einem guten Weg und das Team hat einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht. Letzte Saison waren wir zur gleichen Zeit noch im unteren Drittel der Liga, vor rund 1 1/2 Jahren haben wir eine Mannschaft zusammengewürfelt, sie findet immer besser zusammen und das ist ein großes Plus. Man hat auch gesehen, dass wir bei Matches gegen Spitzenteams wie Lengenfeld gut mitspielen können, dies bedeutet einen zusätzlichen Motivationsschub."

Zwei Zugänge fix

"In gewissen Situationen waren wir noch zu unroutiniert und haben es dem Gegner zu leicht gemacht. Es fehlt noch ein wenig die Konstanz, wir müssen noch zulegen, um die großen Teams über eine ganze Saison fordern zu können", antwortet der Trainer des Tabellenvierten auf die Frage nach dem Steigerungspotential für die kommende Zeit. Am 24. Jänner startet St. Bernhard in die Vorbereitung auf die Rückrunde, alle Testspiele sind schon fixiert und man testet auch im Rahmen des viertägigen Trainingslagers in Trebic gegen Teams aus Tschechien.

Im Kader für das Frühjahr gab es in der Pause bereits die ersten Veränderungen, drei Spieler werden nicht mehr für St. Bernhard auflaufen. Mit Michal Docekal verlor man den Toptorschützen im Herbst, er bekommt einen Profivertrag in der tschechischen 2. Liga und St. Bernhards Trainer wünscht ihm alles Gute und das er den Schritt schafft. Patrik Wipfler verlegt seinen Lebensmittelpunkt nach St. Pölten und der Aufwand wurde für ihn zu groß, Oliver Nagl konnte den erhofften Stammplatz nicht erreichen und wechselt wahrscheinlich in die 2. Klasse.

Im Gegenzug wurden zwei Spieler zu St. Bernhard geholt. "Manfred Wimmer ist im Waldviertel als Stürmer vielen ein Begriff, er ist ein sehr guter Offensivmann, den wir von Schrems verpflichten konnten und wir freuen uns sehr über den Transfer. Jan Dobrovolny war bereits bei uns, er spielte zuletzt für Nondorf und Mautern, ist universell einsetzbar, hat einen starken linken Fuß und passt perfekt in unsere Spielweise", erklärt Fettinger. Tim Schleinzer steht zudem nach überstandener Verletzung wieder zur Verfügung, die Kaderdichte ist laut Fettinger in Ordnung und der Verein wird nur mehr in der Transferzeit aktiv, wenn sich etwas ergibt.

Spielerisches Potential

"Wir sind jetzt in einem Entwicklungsjahr, wollen die Mannschaft spielerisch weiter nach vorne bringen. Wir wollen nicht in die Abstiegsränge hineinrutschen und möglichst im Frühjahr die Möglichkeit haben, in Ruhe an dem nächsten Schritt zu arbeiten", blickt Manuel Fettinger optimistisch auf die kommenden Monate.

 

 

 

 

 

 

DAZN: Champions & Europa League, Top-Fußball live - jetzt Gratismonat starten