Positive Wende mit Horn-Match - Ruppersthal mit stetiger Entwicklung im Herbst

"Wenn man die Voraussetzungen für den Herbst betrachtet, kann man mit dem Geleisteten nur zufrieden sein. Vier Tage vor Beginn sind unsere beiden tschechischen Spieler abgesprungen, wir starteten nur mit österreichischen Akteuren in die Meisterschaft und mussten zu Beginn Niederlagen hinnehmen. Danach ging es stetig bergauf und die Mannschaft entwickelte sich weiter, wir schafften eine Serie von sechs Siegen und holten insgesamt 19 Punkte. Das Team lieferte eine Topleistung ab, wenn die beiden tschechischen Spieler geblieben wären, wäre ein Top 4 Platz möglich gewesen", umschreibt USC Ruppersthals Trainer Erich Steindl eine noch sehr gute Hinrunde. Sein Team überwintert nach der ersten Saisonhälfte an der 7. Stelle der 1. Klasse Nordwest-Mitte.

"Spieler sind selbst das Potential"

"Wir verloren die ersten fünf Runden, kassierten aber dabei auch knappe Niederlagen. Der Knackpunkt war sicher das Horn-Match, wir haben gegen ein junge Mannschaft mit Kampf und Leidenschaft den ersten Dreier geholt. Zu Beginn mussten wir unser System umstellen, es entwickelte sich danach ein absolut gutes Kollektiv und die Mannschaft hat sich läuferisch und kämpferisch sehr gut präsentiert. Die Spieler sind selbst das größte Potential, wir wollen uns in die eingeschlagene Richtung weiterentwickeln und es steht das Kollektiv im Vordergrund", zeigt sich Ruppersthals Coach mit dem neuen Weg zufrieden.

Im Kader soll es in der Winterpause nur sehr wenige Änderungen geben, Christoph Strenn gab sein endgültiges Karriereende bekannt. Es wird noch für die Kadererweiterung nach Spielern aus der Umgebung gesucht, man ist aber laut Steindl für das Frühjahr gut aufgestellt und daher wird sich in der Transferzeit nicht viel tun.

Derzeit verbringen die Spieler von Ruppersthal eine ruhige Zeit, Ende Jänner beginnt die Vorbereitung. "Ich gebe den Spielern die Freiheit, selbst etwas zu machen, ich verlange nichts, erwarte mir aber, dass etwas getan wird. Unsere Spieler sind sehr ehrgeizig und ich mache mir daher keine Sorgen", erklärt Erich Steindl. Zwei Wochen vor Ende der Vorbereitung ist ein Trainingswochenende geplant, ehe Ruppersthal wieder in die Rückrunde startet.

"Der Start wird für uns wichtig, mit Atzenbrugg und Lengenfeld haben wir schwierige Spiele. Ich habe vor allen Teams in der 1. Klasse Nordwest-Mitte Respekt, übermächtig ist aber niemand. In dieser Liga kann jeder jeden schlagen, Ziersdorf und Heldenberg werden alles dafür machen, um oben zu bleiben. Mautern könnte trotz der Veränderungen noch eine positive Entwicklung vor sich haben, ich denke, dass die ersten drei Mannschaften den Titel untereinander ausspielen werden", blickt der Coach des Tabellensiebenten bereits auf die Frühjahressaison.

 

 

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