SK Ernstbrunn trotz schwacher Leistung mit sechs Treffern

Der klosterneuburg-olympiqueernstbrunn skTabellenführer der 1. Klasse Nordwest aus Ernstbrunn hatte gegen FC Klosterneuburg keine Mühe. Schon in der ersten Hälfte erspielte sich der Leader einen 2:0-Vorsprung. Nach dem Seitenwechsel legten die Gäste nach, trafen noch vier Mal. Dennoch zeigte man sich im Ernstbrunner Lager nicht gänzlich zufrieden. Dies spürte auch Markus Schwarzmaier, der zur Pause runter musste.

 

Klosterneuburg musste auf einige Stammspieler verzichten und ging daher mit einer geschwächten Mannschaft ins Spiel. Dies merkte man auch deutlich, denn zunächst kam kein gutes Spiel zustande. Auch Ernstbrunn gelangen nur wenige zusammenhängende Aktionen. "Wir haben in den ersten 20 Minuten mehr den Ball geholt als Fußball gespielt", so Ernstbrunns Jörg Misch über die weitläufige Anlage in Klosterneuburg.

Treffer bringen keine Klasse ins Spiel

Den ersten Torjubel gab es nach zehn Minuten, als Philippe Weiss nach einem Eckball mit dem Kopf zur Stelle war. Am Spiel änderte der Treffer aber wenig. Auch das Tor von Marcin Szmidt kurz vor der Pause konnte Trainer Andreas Haller nicht zufrieden stellen. Szmidt hatte seinen Gegenspieler überlaufen und locker eingeschoben. Zur Pause musste mit Markus Schwarzmaier der beste Torschütze der Liga draussen bleiben. Ihn hätte man aber nach dem Seitenwechsel gut brauchen können. Denn Ernstbrunn bekam einen Elfmeter zugesprochen, den Marcus Fürthaler in den fünften Stock jagte.

Nach etwas mehr als einer Stunde war das Spiel endgültig entschieden. Lukas Willinger machte den dritten Treffer des Tages. Anch dem 4:0 durch Vaclav Kaderabek verschossen auch die Heimischen einen Penalty. Oliver Müller scheiterte vom Punkt aus. Marcin Szmidt mit einem Doppelpack in den Schlussminuten sorgte noch für klare Verhältnisse.

 

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