Bisamberg peilt mit neuem Trainer und zwei Verstärkungen Titelgewinn an

Nach zwei zweiten Plätzen in den letzten beiden Jahren wurde der 1. FC Bisamberg vor der Saison 2016/17 von vielen Experten wieder als Kandidat im Rennen um den Meistertitel gehandelt. Die Mannschaft blieb auch in den ersten neun Herbstrunden ungeschlagen, im Finish der Hinrunde kassierte das Team aber noch zwei Niederlagen. Der Verein ging trotzdem mit einem Punkt Vorsprung und damit an der Spitze der 1. Klasse Nordwest in die Winterpause, mit neuem Coach und zwei Zugängen will man den Meistertitel holen.

Offensiver und defensiver Zugang

Nach dem Abgang von Trainer Thomas Flögel, der in die RLO zu den St. Pölten Juniors wechselte, wurde mit Andreas Lipa ein neuer Coach präsentiert, der zuletzt bei der Vienna tätig war und den Traditionsverein letzte Saison auf Platz 2 der RLO führte. Zudem stoßen zwei neue Spieler in den Kader, mit Mark Prettenthaler wurde ein bundesligaerfahrener Defensivspieler mit an Bord geholt, der zuletzt bei Mannsdorf engagiert war und gemeinsam mit Paul Bichlhuber in Lassee spielte.

Auch im Offensivbereich verstärkte sich der Tabellenführer, mit Goran Aleksic (zuletzt Wimpassing) wurde ein Stürmer verpflichtet, der vorne für die nötigen Tore sorgen soll. Zwei Akteure spielen im Frühjahr nicht mehr für Bisamberg, Andreas Hödl ging zu Enzersfeld und Dominik Huber wechselte in die 2. Landesliga Ost zu Stockerau.

"Planen kann man den Meistertitel nicht"

Bereits am 9. Jänner startete Bisamberg mit neuem Coach in die Vorbereitung, beim ersten Test gegen LAC/Inter (Endstand 4:5) wurden 20 Spieler eingesetzt. "Andreas Lipa passt perfekt zu uns, er stand in seiner besten Zeit als Spieler in der Defensive am Platz. Da wir im Herbst zu viele Gegentreffer kassierten, liegt auch darin ein Schwerpunkt für die Vorbereitung. Es wird aufgrund der Witterungsverhältnisse derzeit in der Halle und viel mit dem Ball trainiert, alle Spieler sind fit und es gibt eine irrsinnig hohe Trainingsbeteiligung", erklärt Bisambergs Sektionsleiter Franz Holzer die derzeitige Lage.

"Nach zwei Jahren als Vizemeister peilen wir den Titel an, der Kader ist im Wesentlichen unverändert und es ist unser großes Ziel. Wenn es nicht reicht geht die Welt nicht unter, einen Meistertitel kann man nicht planen, die Mannschaft ist aber sehr positiv eingestellt und trainiert hart, um am Ende ganz oben zu bleiben", umschreibt Franz Holzer die Ziele für die Rückrunde.

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