Klassenerhalt soll bei St. Andrä-Wördern so bald als möglich geschafft werden

Nachdem SV St. Andrä-Wördern letztes Jahr den Aufstieg aus der 2. Klasse Donau schaffte, startete die Mannschaft gut in die Saison 2016/17 und blieb in den ersten drei Matches ungeschlagen. Es folgte eine erste Meisterschaftshälfte mit einem Auf und Ab, schließlich landete der Aufsteiger bei einem Match weniger mit 15 Punkten an der zehnten Stelle der 1. Klasse Nordwest. Für das Frühjahr wurden drei Spieler in den Kader geholt, um so schnell wie möglich nichts mehr mit dem Abstiegskampf zu tun zu haben.

Zufriedenstellender Herbst

"Die Hinrunde war aus unserer Sicht ein wenig durchwachsen, wir sind mit dem Ziel gestartet uns in der Liga zu etablieren und rasch an das Tempo in der 1. Klasse zu gewöhnen. Wir haben relativ gut begonnen und holten in den ersten drei Matches fünf Punkte, als Aufsteiger war es insgesamt ein Herbst mit Höhen und Tiefen. Es wäre wohl auch mehr drinnen gewesen, mit 15 Punkten bei einem Match weniger können wir aber nicht unzufrieden sein", zieht der Sportliche Leiter Georg Steinböck Bilanz.

In der Transferzeit verstärkte sich der Tabellenzehnte punktuell, Fabian Maier kommt von Unterschützen (1. Klasse Burgenland) und ist für die Zentrale gedacht. Auf der Tormannposition wurde Konstantin Reicher geholt, er spielte zuletzt in Tulbing, zudem feiert der zentrale Mittefeldspieler Markus Damböck ein Comeback. Als einziger Abgang wird Raphael Barath im Frühjahr nicht mehr für St. Andrä-Wördern spielen, er ging in die 2. Klasse Donau zu Zeiselmauer.

"Wir wollen hinten besser stehen"

Ende Jänner startete die Mannschaft mit dem Testmatch gegen die U23 von Langenrohr (4:3 Sieg) in die Vorbereitung auf das Frühjahr, der Verein absolvierte inzwischen zwei weitere Tests, wobei das Team bisher noch nicht komplett antreten konnte. Drei Vorbereitungsmatches sind noch geplant, ehe man eine Woche früher mit dem Nachtragsspiel in Muckendorf in das Frühjahr startet.

"Wir arbeiten natürlich derzeit im konditionellen Bereich, taktisch wollen wir in der Rückrunde hinten besser stehen und vorne noch effizienter werden. Unser Ziel für das Frühjahr ist es, so schnell es geht nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben, damit wir im Finish nicht noch einmal zittern müssen", umschreibt Georg Steinböck die Verbesserungsmöglichkeiten und die Ziele für das Frühjahr.