Verstärkungen geholt - St. Andrä-Wördern geht zuversichtlich in die Rückrunde

37 Zähler reichten in der letzten Meisterschaft für Rang 8 in der 1. Klasse Nordwest, in die aktuelle Saison ging SV St. Andrä-Wördern mit einem etwas veränderten und abgespeckten Kader. Nach fünf Punkten in den ersten drei Matches hat der Verein mit der Konstanz zu kämpfen, der Herbst entwickelte sich zu einem Auf und Ab und man belegt zur Saisonhälfte den 12. Platz. "Positiv war in der Hinrunde, dass sehr viele Eigenbauspieler zum Zug kamen und sich als Stammspielern etablierten, sie haben es aber natürlich noch schwer und es gibt Schwankungen. Die Tabellensituation sagt sonst mehr als 1000 Worte", analysiert Sektionsleiter Robert Fink den vergangenen Herbst.

Liga soll gehalten werden

"Jammern über die Hinrunde hilft nichts, wir wissen genau, bei welchen Spielen wir Punkte fahrlässig liegen ließen. Es ist auch die mangelnde Routine, allein drei Partien haben wir verloren, obwohl wir bis kurz vor Schluss in Führung lagen. Die Hoffnungen für ein besseres Frühjahr liegen erstens an den Verstärkungen, zudem waren wir auch in der ersten Saisonhälfte fast mit allen Mannschaften auf Augenhöhen. Nur die Partie gegen Tabellenführer Erstbrunn war eindeutig, sonst war es immer eine knappe Sache. Wir sind uns aber bewusst, dass das Abstiegsgespenst über uns kreist", so Fink weiter.

In der Transferzeit blieb Andrä-Wördern nicht untätig und verstärkte den Kader. Christoph Panholzer ist nach einem halben Jahr wieder spielberechtigt und endgültig zurück, von Stetteldorf wurde Innenverteidiger Dominik Kresser geholt. Mittelfeldroutine Amir Bradaric kam von Zeiselmauer, Luiz Polizeli spielte zuletzt bei Ruppersthal, der Brasilianer ist für das zentrale Mittelfeld gedacht. Als weiterer Zugang wurde Stürmer Grigor Vaptsarov aus der Gebietsliga von Gablitz geholt. Als einziger Abgang wechselte Danny Addae zu Tulbing, Alexander Kratki ist frühestens wieder im Mai zurück und einsatzberiet.

Am 22. Jänner startet der Tabellenzwölfte ins Mannschaftstraining, am 30. Jänner folgt das erste Testmatch und insgesamt sind zwischen fünf und sechs Vorbereitungsspiele geplant. "Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir mit den Verstärkungen aus dem Tabellenkeller herauskommen", meint Robert Fink, er antwortet zudem auf die Frage, ob es neben dem Herbstmeister noch andere Teams gibt, die in den Titelkampf eingreifen können: "Erstbrunn wird, denke ich, niemand mehr gefährlich, an ihnen führt kein Weg vorbei und sie werden Meister."

 

 

 

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