1. Klasse Nordwest

Verletzungsmisere im Herbst - Göllersdorf mit ersten Transfers

Mit 59 Punkten sicherte sich SV Göllersdorf in der letzten Saison den Meistertitel in der 2. Klasse Donau und damit den Aufstieg in die 1. Klasse Nordwest. In der neuen Liga gelang nach einer Auftaktniederlage gegen Hausleiten am zweiten Spieltag der erste volle Erfolg, danach hatte der Verein aber mit erheblichem Verletzungspech zu kämpfen und kam so von unten nicht wirklich weg. Elf Zähler sammelte der Aufsteiger im Herbst, damit überwintert man auf Rang 14. "In der Hinrunde gab es bei uns eine unbeschreibliche Verletzungsmisere, es haben gleichzeitig bis zu neun Spieler gefehlt. Gerade die arrivierten Spieler sind ausgefallen, wir mussten teilweise mit zwei, drei Akteuren aus der Reserve spielen und hatten keinen Stürmer zur Verfügung. Die Mannschaft hat sich aber gut geschlagen und dennoch Punkte eingesammelt, nur in der letzten Runde mussten wir ein Debakel hinnehmen", analysiert Trainer Patrick Fasching den Herbst.

Stürmer und Tormann sollen noch kommen

"Wir haben uns eigentlich nicht erwartet, dass wir im Abstiegskampf drinnen sind, so sind wir aber froh, dass der Abstand nach weiter vorne nur sehr gering ist. Aufgrund der vielen Verletzungen können wir mit dem Herbst zufrieden sein, mit elf Punkten ist nichts passiert und wir sind mittendrin in der Liga. Ich habe prinzipiell eine gute Mannschaft zur Verfügung, nun sind auch wieder alle fit", ergänzt Fasching. Im Kader gab es auch schon punktuelle Veränderungen, Tormann Christian Benisch gab sein Karriereende bekannt, Ondrej Sidla wurde abgegeben und der Abgang von Julian Huto zu Großweikersdorf schmerzt den Coach von Göllersdorf. Mit Ferdinand Stadler von USC Flachau (Salzburg) wurde dafür ein Offensivmann geholt, auf der Tormannposition ist der Verein am Weg zu einem Transfer und ein weitere Stürmer soll auch noch kommen.

Am 21. Jänner geht bei Göllersdorf das Mannschaftstraining wieder los, sieben Tests sind in den drauffolgenden Wochen geplant. "Es ist in der 1. Klasse Nordwest die Frage, wie viele Teams absteigen, mit drei Mannschaften muss man rechnen. Die Liga ist sehr ausgeglichen, nur Erstbrunn spielt auf einem anderen Niveau. Wir wollen den Klassenerhalt schaffen, dabei ist ein guter Start wichtig und wir wollen so rasch wie möglich auf Rang 10 vorstoßen. Wir haben einen der besten und ausgeglichensten Kader der Liga, wenn alle fit sind, werden wir die Klasse halten", gibt Patrick Fasching die Marschrichtung für die Rückrunde vor.

 

 

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