Guter Mittelfeldplatz im Herbst - Defensive soll bei Gaubitsch noch stabiler werden

In der ersten Hälfte der Saison 2019/20 der 1. Klasse Nordwest zeigte UFC Gaubitsch immer wieder auf, die Mannschaft etablierte sich im oberen Mittelfeld der Liga. Die letzten beiden Spiele vor der Winterpause wurden zwar verloren, der Verein schloss aber den Herbst mit 18 Punkten an der guten sechsten Stelle der Liga ab. "Die Hinrunde hätte besser, aber auch schlechter sein können. Der Mittelfeldplatz zeigt ganz gut auf, wo wir uns in der Liga einreihen können. Sehr positiv war im Herbst, dass wir die längste Zeit auf den gesamten Kader zurückgreifen konnten. Es gab keine ernsthaft verletzten Spieler, es waren ziemlich immer alle da. So konnte auch die Reserve sich stark präsentieren, weil nicht ständig Spieler hochgezogen wurden, sie belegt zur Halbzeit den zweiten Platz", erklärt Sektionsleiter Philipp Hödl.

Kader soll gehalten werden

Auf die Frage nach dem Verbesserungspotential für die Rückrunde meint Hödl: "Steigern können wir uns auf jeden Fall in der Defensive, wir haben noch zu viele Tore bekommen. Dies liegt aber nicht nur an der Verteidigung sondern an der ganzen Mannschaft. Wir müssen im Frühjahr darauf achten, stabiler zu stehen und nicht mehr so oft Hollywood zu spielen. Es geht auch darum, einen Vorsprung trocken herunterzuspielen."

Gleich nach dem letzten Hinrundenmatch beendete Gaubitsch das Training, da die Spieler nach einer langen Saison schon eine Pause benötigten. In der letzten Jännerwoche startete der Verein wieder in die Vorbereitung, fünf Testspiele stehen am Programm und als Highlight dieser Zeit absolviert der Verein ein dreitägiges Trainingslager im tschechischen Olmütz.

"Wir haben in der Winterpause keine Absichten unseren Kader zu verändern, es wird bei uns höchstwahrscheinlich alles beim Alten bleiben. Wir hoffen, dass wir den Kader halten können, der Verein ist in der Transferzeit nicht aktiv auf Spielersuche", sieht Sektionsleiter Philipp Hödl nach dem sechsten Rang in der Hinrunde keinen Grund, die Mannschaft zu verändern.

Auf die Frage nach den Zielen für das Frühjahr und wie er die Liga im Vergleich zum Herbst einschätzt meint er zum Abschluss des Interviews: "Wenn wir um Platz 5, 6 oder 7 bleiben können, wäre es absolut in Ordnung für uns, dies würde zeigen, was in unserer Mannschaft steckt. Auf keinen Fall wollen wir hinten hineinrutschen, es geht aber sehr eng zu. Wr haben derzeit 18 Punkte, der Vorletzte hat 12 Zähler und es kann schnell gehen. Ich glaube, dass es um den Klassenerhalt bis zum Schluss spannend bleibt. Den Titel werden sich Spillern und Enzersfeld ausmachen, Enzersfeld hat dabei die deutlich routiniertere Mannschaft und ich denke daher, dass sie den längeren Atem haben werden."