Heimbilanz muss verbessert werden - Großmugl darf auf keinen Fall nachlassen

Nach dem Aufstieg in die 1. Klasse Nordwest startete ÖTSU Großmugl mit einem Dreier in die neue Liga, danach entwickelte sich die Hinrunde aber zu einer Hochschaubahn der Gefühle. Mit 13 Zählern liegt der Verein zur Halbzeit auf Rang 11, allerdings nur einen Punkt über dem ominösen Strich. "Es sind gemischte Gefühle, wir haben nach dem Aufstieg den Flow mitgenommen, schlugen Ernstbrunn im Cup und absolvierten eine gute Vorbereitung. Das erste Meisterschaftsspiel gegen Asparn konnten wir gewinnen, danach verloren wir als bessere Mannschaft in Göllersdorf. In der Folge hat man schon gemerkt, dass wir in einer höheren Liga spielen und der Abgang von Josip Bosnjak mitten in der Saison war auch ein Knackpunkt. Wir erlebten danach Höhen und Tiefen, kassierten teilweise mit dem Schlusspfiff den Ausgleich und hätten ein paar Punkte mehr machen können", erklärt Sektionsleiter Roman Haller.

Zwei Zugänge und neues Trainertrio

In der Winterpause kam es beim 11. der Liga zu einem Trainerwechsel und Großmugl geht mit einem Trainertrio in die Frühjahressaison. Florian Hübl, Mario Majstorovic, der als Spielertrainer agiert und Alexander Kuhn, der auch die U23 betreut und etwas in die Beobachterrolle schlüpft, übernehmen nun das Ruder. "Es hätte nichts gebracht, wenn wir jetzt wieder jemand von außen geholt hätten, der das Team kennenlernen muss. Alle drei jetzigen Coaches kennen das Team bestens, es soll auch die Kampfmannschaft wieder mit der Reserve trainieren und das Tormanntraining verbessert werden", so Haller.

Im Kader kam es bisher zu punktuellen Veränderungen, mit Thomas Weissinger wurde von Muckendorf/Zeiselmauer ein Tormann geholt, zudem kehrte Semir Mustafic von Leitzersdorf zurück. Auf der anderen Seite wurde Dominik Vogel wieder zu Leitzersdorf geholt und spielt nun für Klement. Die Transferaktivitäten sind bei Großmugl noch nicht abgeschlossen, es könnte der Kader noch verstärkt werden.

Am 4. Februar startet der Tabellenelfte in die Vorbereitung, am 9. Februar folgt der erste Test gegen Kreuttal. Insgesamt sind sechs Vorbereitungsmatches geplant, davon vier in Wien und zwei auf Rasen. Ende Februar absolviert die Mannschaft ein dreitägiges Trainingslager in Olmütz, wie in den letzten Jahren findet man dort perfekte Trainingsbedingungen vor, der Zusammenhalt soll gestärkt werden und ein Testspiel ist geplant. 

"Beim Auf und Ab im Herbst waren wir wenig konstant, wir müssen jetzt schauen, auch physisch stärker zu werden. Die Mannschaft muss jetzt sieben Woche Vollgas geben, alles in der Liga ist eng beisammen und wir dürfen auf keinen Fall nachlassen. Wir wollen gleich zu Beginn der Rückrunde fleißig Punkten und müssen unsere Heimbilanz verbessern", zeigt Roman Haller die Ziele für das Frühjahr auf.