Einige Ausfälle im Herbst - Göllersdorf verstärkt Kader

Die Hinrunde der 1. Klasse Nordwest gestaltete sich für SV Göllersdorf schwierig, zwar feierte man in der zweiten Runde gegen Großmugl den ersten vollen Erfolg, danach konnte man aber nur mehr drei Matches gewinnen. Die Mannschaft kam nicht wirklich von hinten weg und liegt zur Halbzeit der Saison mit neun Punkten auf Rang 12 der Liga. "Der Herbst war nicht das, was wir uns vorgestellt hatten und wir können daher eigentlich nicht zufrieden sein. Es lag vor allem daran, dass wir überdurchschnittlich viele Ausfälle hatten, zudem musste unser Stammtormann beruflich ins Ausland. Es war zu wenig, einmal im Monat einen Sieg zu feiern, es waren aber auch sehr knappe Spiele dabei. Nur gegen Spillern mussten wir uns beim 0:3 klar geschlagen geben, wir haben auch oft erst am Schluss Punkte abgegeben", lautet die Herbstbilanz von Sektionsleiter Robert Lirsch.

Mehrere langfristig Verletzte

"Durch die vielen Ausfälle war es schwer, wir mussten im Herbst die Aufstellung oft ändern und konnten keine Konstanz reinbringen. Im vorletzten Spiel riss sich auch noch Mario Plessl das Kreuzband und wir mussten im Winter reagieren. Wir haben den Kader daher qualitativ und quantitativ aufgebessert", so Lirsch. Göllersdorf hat derzeit weitere längerfristig Verletzte zu beklagen, Thomas Sobetzky hatte zur früh angefangen und muss sich wahrscheinlich einer Operation unterziehen, zudem fällt ein weitere Akteur mit anhaltenden Knieproblemen für unbestimmte Zeit aus. Nicolas Hilkesberger befindet sich nach einem Mittelfußknochenbruch dafür bereits im Aufbautraining und wird zur Mannschaft zurückkehren.

Göllersdorf hat in der Transferzeit einen Abgang zu verzeichnen, Dominik Michalisko wechselte in die 2. Klasse zur Martinsberg. Auf der anderen Seite wurden mehrere Akteure geholt, Radim Nepozitek kommt aus der Gebietsliga von Röschitz, Christoph Streicher sorgt auf der Tormannposition für mehr Konkurrenz, er war zuletzt bei den Horn Amateuren. Nikolas Tüchler kommt von Obergänserndorf, Verteidiger Pavel Hebron spielte bei Kühnring. Dominik Dreier war zuletzt bei Spillern und feiert nach längerer Verletzungspause sein Comeback, Lorenz Lisy kommt von Sierndorf.

Ende der Herbstmeisterschaft absolvierte Göllersdorfs Team einen Fitnesstest und vor zwei Wochen wurden der körperliche Zustand der Spieler überprüft, am 3. Februar startet der Verein in die offizielle Vorbereitung und es sind fünf Tests geplant. Angesprochen auf die Ziele für die Rückrunde meint Robert Lirsch: "Es ist in dieser Liga alles knapp, wir hoffen auf einen guten Start ins Frühjahr und einen Platz zwischen 7 und 10 am Ende der Meisterschaft. Da sich alle Teams verstärkt haben, wird es sicher nicht leicht, eine spannende zweite Saisonhälfte steht uns bevor."