Niederleis gibt rote Laterne an Klosterneuburg ab

Mehr niederleis usvklosterneuburg-olympiqueals ein Sechs-Punkte-Spiel erwartete den FC Olympique in Niederleis. Mit einem Sieg wäre der FC OK auf Platz sieben vorgerückt, bei einer Niederlage drohte die rote Laterne. Die Reserve gewann im Vorspiel 15:1 und feierte den höchsten reserve-Sieg der Vereinsgeschichte. Bei den Kampfmannschaften war aber Niederleis mit 3:1 erfolgreich.

Das Spiel begann gleich mit einem Paukenschlag, schon nach einer Minute streifte ein Niederleis-Schuss nur die Latte. Die Hausherren waren zu Beginn präsenter, arbeiteten mit hohen Bällen und vielen gewonnenen Zweikämpfen. Es dauerte bis zur zehnten Minute, ehe Klosterneuburg durch Stephan Faulhammer erstmals in den gegnerischen Strafraum kam. In der 12. Minute erzielte Niederleis beinahe ein Eigentor, eine Minute später wäre fast das 1:0 gefallen - nach einem Outeinwurf köpfelte ein Niederleis-Stürmer aber vom Fünfer drüber. In der 22. Minute dann das 0:1: Nach einem Zweikampf an der Strafraumgrenze kam Ben Duty zum Ball, der mit einem satten Schuss ins lange Eck zum 1:0 für Klosterneuburg einschoss.

Malousek zaubert den Ball ins Tor

Niederleis blieb weiter bei ruhenden Bällen gefährlich und nach einer Ecke schaffte Tomas Malousek das Kunststück, fast im Sitzen per "Fallrückzieher" den Ausgleich zu erzielen. Fünf Minuten später wieder ein klosterneuburg niederleisschöner Lochpass auf Ben Duty, dieser entschied sich aber diesmal für den Stanglpass, statt einem Schuss aus spitzem Winkel.

Kurz nach dem Seitenwechsel gleich zwei Ausrufezeichen. Erst tauchte Dominik Halamka nach einem Lochpass vor dem Klosterneuburger Tor auf, scheiterte aber an Goalie Lukas Böck, quasi im Gegenzug lief Ben Duty nach Bauernhofer-Zuckerpass alleine auf den Niederleis-Keeper zu, legte aber quer statt selbst abzuschließen - der Pass wurde abgefangen. Die zwei besten Torchancen im Spiel bis dahin. Es dauerte bis zur 77. Minute, ehe das entscheidende Tor fiel: Nach einer Standardsituation durchkreuzte der Ball den Klosterneuburger Strafraum, Alexander Schindler zog an der rechten Strafraumgrenze ab und der Ball wurde unglücklich für Keeper Böck zum 2:1 abgefälscht. Dieses Tor schockte die Klosterneuburger tief. Innerhalb von fünf Minuten hatte Niederleis drei hochkarätige Chancen auf die endgültige Entscheidung. Die Gäste warfen nun alles nach vor, aber erfolglos - mit einem Konter erzielte Halamka das alles entscheidende 3:1 (89.):

Daniel Wertheim, Trainer des FC Olympique: "Niederleis war aggressiver, wir haben es über 90 Minuten nicht geschafft, die Kopfballduelle zu gewinnen, haben uns das Spiel mit den langen Bällen aufzwingen lassen, statt unser Ding durchzuziehen. Nach dem 1:0 hätten wir nachlegen können und müssen. Niederleis hingegen hat nie aufgegeben und Ausgleich und Führungstor erzwungen - wir hingegen haben nach dem 1:2 resigniert. Daher hat Niederleis auch verdient gewonnen. Sie wollten den Sieg einfach mehr."

Foto: www.fc-ok.at

 

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