Keine Klosterneuburger Revanche in Obritz

 

Beim obritz ufcklosterneuburg-olympiqueGastspiel des 2. Klasse Donau-Meisters FC Olympique Klosterneuburg bei UFC Obritz, Meister der 2. Klasse Pulkautal, war Revanche angesagt: Der FC Olympique verlor im Admiral Cup der Meister bei Obritz 0:1 durch ein (Hands-)Tor in der 100. Minute und war demnach auf Revanche eingestellt. Bei den Klosterneuburgern meldeten sich allerdings am Matchtag drei Spieler krank: Oliver Müller, Bünyamin Kilicdagi und Florian Bauernhofer - zudem saß Kapitän Kristijan Krajina mit einer leichten Oberschenkelzerrung zunächst nur auf der Bank.

Obritz begann etwas engagierter, erspielte sich in den ersten 13. Minuten drei gute Chancen. Kaum fanden die Gäste etwas ins Spiel, hatten nach einer Freistoß-Flanke selbst eine Kopfball-Chance durch Stephan Faulhammer, fiel das 1:0 (24.). David Baumholzer knallte das Leder vom rechten Strafraumeck mit rechts in die linke Kreuzecke - ein unglaublicher Schuss. Doch mit den unglaublichen Schüssen war es noch nicht vorbei. In der 37. Minute wurde ein Obritz-Eckball hoch in den Rückraum geflankt, von ca. 20 Metern stoppte sich Klaus-Jürgen Spätauf den Ball mit der Brust, zog volley ab, und traf unhaltbar ins rechte Kreuzeck! Zu Allem Überdruss servierte Linksverteidiger Yusuf Erdogan einen gut abgefangenen Lochpass postwendend retour an Radek Lapes, der zum 3:0-Pausenstand netzte.

Spätauf mit der Entscheidung

Nach der Pause hatte Klosterneuburg etwas umgestellt, fand besser ins Spiel. Obritz zog sich etwas zurück, verwaltete das Ergebnis. Eine letzte Möglichkeit für eine Wende gab es in der 57. Minute. Ben Duty wurde von Fabian Schlögelhofer im Strafraum klar zu Fall gebracht, doch der logische Elfmeter blieb aus. Fünf Minuten später stand es 4:0: Einwurf Obritz, beide Klosterneuburger Innenverteidiger treffen den Ball nicht - Spätauf erzielte sein zweites Tor und machte damit alles klar. In der Folge hatte Klosterneuburg mehr Ballbesitz, aber nur mehr eine richtige Torchance: Ben Duty schoss mit links aus zehn Metern am Tor vorbei. Obritz hingegen blieb gefährlich am Konter, hatte noch vier gute Chancen und erzielte in den letzten fünf Minuten die Tore zum 5:0 Oder 6:0.

Daniel Wertheim: "Natürlich ist eine 0:6-Niederlage sehr enttäuschend. Heute war Obritz die bessere Mannschaft und wir waren zu passiv, daran brauchen wir nicht rütteln! Es ist aber auch für sie zum richtigen Zeitpunkt einiges aufgegangen. Die ersten beiden Tore waren sensationelle Schüsse, das dritte haben wir am Silbertablett serviert und die letzte Chance, ins Spiel zurückzukommen, wurde mit dem ausbleibenden Elfer-Pfiff besiegelt."

 

 

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