Turbulentes Spiel in Tulbing ohne Happy End

Sieben tulbing skernstbrunn skTreffer bekamen die 100 Zuschauer in Tulbing zu sehen. Zum Leidwesen der Heimischen erzielten vier davon die Kicker aus Ernstbrunn. Tulbing musste 55 Minuten mit einem Spieler weniger agieren, hielt sich dafür gegen den neuen Tabellenführer ausgezeichnet. Am Ende siegte aber Ernstbrunn aufgrund der vielen guten Chancen verdient.

Bereits nach sechs Minuten gingen die Gastgeber in Führung. Ein Distanzschuss prallte zunächst von der Stange zurück ins Feld, die Hereingabe fand den Weg zu Christoph Wally, der völlig freistehen einschießen konnte. "Die Führung hat Tulbing natürlich in die Karten gespielt. Sie sind dann tief gestanden, haben gut verteidigt", so Ernstbrunns Sektionsleiter Jörg Misch.

Tulbing verteidigt geschickt

Ernstbrunn war zwar in der ersten Halbzeit bemüht, die Angriffe wurden meist vorzeitig unterbrochen. Der Unparteiische meinte es zudem auch nicht gut mit den Gäste, er verwehrte Ernstbrunn einen klaren Elfer. Dafür schloss er Martin Kosiba wegen Foulspiels in Minute 35 aus. In Halbzeit zwei kamen die Haller-Jungs besser ins Spiel. Markus Schwarzmaier versenkte einen Freistoß zum Ausgleich, kurz darauf erhöhte Marcin Szmidt mit einem Doppelpack auf 3:1. "Nach dem dritten Tor dachte ich, das Spiel wäre erledigt. In den letzten zehn Minuten ist es aber noch einmal richtig turbulent geworden."

Zunächst verkürzte Raphael Barath auf 2:3, postwendend war der alte Zwei-Tore-Vorsprung für Ernstbrunn wieder hergestellt. Barath brachte Tulbing noch einmal heran. In den letzten Minuten fanden beide Teams noch gute Einschussgelegenheiten vor, auch Elfer wurde in beiden 16ern reklamiert. Am Ergebnis änderte sich nichts mehr.

 

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