Erste Heimniederlage für Klosterneuburg

Auf klosterneuburg-olympiqueneudorf fcdem eigenen Terrain hatte sich der Aufsteiger aus Klosterneuburg bislang noch nicht geschlagen geben müssen. Mit Neudorf kam aber ein guter Gegner, der aber weiterhin auf Jiri Zabjonik verzichten musste. Dennoch reichte es für die Gäste zu einem 3:2-Auswärtssieg, der sie in der Tabelle auf Platz zwei nach vorne bringt.

Zu Beginn des Spiels wirkte Neudorf körperlich stärker und entschlossener. Schon nach sieben Minuten klopfte der Legionär Marek Dite mit einem scharfen Schuss aus 35 Metern am Gehäuase an - Latte! Nach zehn Minuten ein hoher Freistoß in den Klosterneuburger Strafraum, Bünyamin Kilicdagi wehrt genau vor die Füße eines Neudorfers ab, doch Goalie Lukas Böck kann den Schuss aus zehn Metern mit einer starken Parade entschärfen. Nach zwölf Minuten war es aber soweit. Neudorf greift über die rechte Seite an, ein Schuss ins lange Eck wird von Innenverteidiger Stephan Faulhammer unhaltbar ins kurze Eck abgefälscht.

Nach einer halben Stunde legten die Klosterneuburger nach. Lukas Krumpl verliert einen Zweikampf an der Outlinie gegen den Neudorfer Manuel Stetter, dieser zieht in den Strafraum, will quer spielen, doch sein Querpass wird erst von Faulhammer abgefälscht, dann vom zweiten Klosterneuburger Innenverteidiger Kristijan Krajina ein zweites Mal mit dem Kopf ins eigene Tor befördert.

Klosterneuburg wacht auf

In der zweiten Halbzeit dauerte es einige Minuten, doch dann wachten die Gastgeber endgülig auf. Bei einer Freistoß-Flanke von Oliver Müller kam Stephan Faulhammer auf der zweiten Stange zum Kopfball, der bereits liegende Smolek klärte aber mit einer Heldentat (64.). Nur eine Minute später konnte er jedoch nichts ausrichten: Nach einem Schubser pfiff der Schiri Elfmeter, den Felix Mansbart zum 2:1 verwandelte. Die Freude wehrte bei den Heimischen jedoch nur kurz, denn mit einem starken Schuss ins lange Eck zeigte Dite ein zweites Mal seine schöne Schusstechnik und stellte den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her.

Die starke Schlussoffensive der Klosterneuburger hatte zwar noch den Anschlusstreffer durch Dominik Voglsinger zur Folge, mehr sollte aber nicht mehr herauskommen.

 

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