Klosterneuburg: Vier Punkte in zwei Tagen

Klosterneuburgklosterneuburg-olympiquegaubitsch ufc hat ein anstrengendes, aber ebenso erfolgreiches Wochenende hinter sich bebracht. Denn zunächst holte die Wertheim-Elf gegen Leitzersdorf ein Unentschieden, am Sonntag siegte man erstmals auswärts in dieser Saison. Gaubitsch wurde mit 4:3 bezwungen.

Nur zwei Tage nach dem Nachtragsspiel gegen Leitzersdorfreisten die Olympioniken dezimiert nach Gaubitsch. Erstmals versuchte man es mit einem neuen System, dadurch gab es jedoch einige Verunsicherung zu Beginn. Trotzdem gingen die Klosterneuburger in Führung. Nach einem Eckball kam der Ball zu Sascha Hammer, der aus 18 Metern flach ins Eck abzog (24.). Doch die Führung währte nur kurz. Gerade, als der FC Olympique langsam im Spiel angekommen war, egalisierte Manuel Hilmar mit einem sehenswerten Fallrückzieher von der Strafraumgrenze ins lange Eck (34.). In der 41. sogar die Führung nach einem Eckball und Kopfball von der zweiten Stange. Doch diesmal glichen die Klosterneuburger aus: Ein scharf getretener Müller-Freistoß wurde unglücklich ins eigene Tor befördert (42.). Kurz vor der Pause hatte Gaubitsch, kurz danach Klosterneuburg einen Sitzer.

Es ging munter hin und her

In Halbzeit zwei lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch. Viele Strafraumszenen, zwei aberkannte Abseits-Tore von Gaubitsch, einige Elfmeter-Reklamationen (eine Hand war im Klosterneuburger Strafraum einmal dabei), doch die Führung ging wieder an die Gäste. Nach einem schönen Mansbart-Pass dribbelte der 19-jährige Eduardo Vizcaya in den Strafraum und schob eiskalt ins lange Eck ein (59.). Gaubitsch warf nun alles nach vor, Klosterneuburg konterte. Nach etlichen guten Chancen war es dann Felix Mansbart, der nach schöner Hereingabe von Lukas Krumpl überlegt ins lange Eck schob. damkit war die Partie entschieden. Das 3:4 in der 93. Minute war nur mehr Ergebnismakulatur.

Daniel Wertheim: "Wir sind extrem happy, trotz der Ausfälle den ersten Auswärtssieg geholt zu haben - noch dazu mit vier geschossenen Toren. Das Spielglück war diesmal jedoch auf unserer Seite - ebenso gut hätte Gaubitsch das Tor machen können. Auch der Schiedsrichter hat einige strittige Situationen nicht gegen uns entschieden, so hätte es wohl einen Elfer gegen uns geben können, aber über 90 Minuten haben wir uns den Sieg trotzdem verdient. Ich hatte in 13 Jahren Trainerkarriere nach 12 gespielten Runden noch nie so eine enge Tabellensituation wie in der 1. Klasse Nordwest. Jetzt sind wir 9. von 14. - hätten wir mit einem Tor verloren, hätten wir allerdings Gaubitschs Rolle als Tabellenschlusslicht eingenommen. Acht Teams innerhalb von 5 Punkten - verrückt"

 

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