Obritz peilt in neuer Saison deutliche Verbesserung an

Die vergangene, letztlich abgebrochene Spielzeit war für den UFC Obritz nicht von Erfolg gekrönt. Nach der Herbstsaison stand man mit acht Punkten aus 13 Spielen am Tabellenende der 1. Klasse Nordwest. In der bevorstehenden Saison will man seine Sache deutlich besser machen. Als Ziel hat man sich einen Platz im vorderen Mittelfeld gesetzt. Dabei mithelfen sollen zwei Neuzugänge: Bernhard Machinek wurde nach Leihe nun fix aus Unterstinkenbrunn verpflichtet und soll den Konkurrenzkampf auf der Torwartposition schüren. Zudem holte man Abwehrspieler Christopher Ernst aus Großkadolz.

"Der Rasen auf unserer Anlage hat sich nach dem Lockdown sehr gut erfangen. Wir finden sehr gute Bedingungen vor", kann Obritz' Sektionsleiter Michael Lehner der Coronazeit etwas Positives abgewinnen. Seit Mitte Juli läuft beim UFC wieder der Trainingsbetrieb. Vergangene Woche absolvierte man bereits die ersten beiden Testspiele. Gleich zum Auftakt durfte man sich über ein 7:0 gegen Großkadolz freuen. Zwei Tage danach traf man sich zum alljährlich Test gegen die SVg Pitten. Gegen die starken Industrieviertler unterlag man nach couragierter Leistung mit 1:3. Die beiden Spiele will Lehner jedoch nicht überbewertet wissen: "Wir haben da schon auch gesehen, dass wir noch nicht bei 100 Prozent sind. Das ist aber okay, da wir erst zwei Wochen zuvor mit dem Training begonnen haben", blickt er zurück.  

"Wollen mit dem Abstieg möglichst nichts zu tun haben"

In der kommenden Spielzeit muss man in Obritz, wie bei den meisten Klubs, den Gürtel etwas enger schnallen. "Bei den Sponsoren merken wir schon, dass einige aufgrund der Krise nicht mehr so viel beitragen können", so Lehner. Mehr als das schmerzt beim UFC aber die Tatsache, dass man heuer um das traditionelle Sportfest umgefallen ist. Dieses bringt jedes Jahr wichtige Einnahmen für das Vereinsbudget. "Das ist natürlich sehr schade, da das Event immer sehr gut besucht war", betont Lehner. 

Der Corona-Krise zum Trotz setzt man sich bei den Obritzern ambitionierte Ziele. Die anstehende Spielzeit soll deutlich besser laufen, als die im März abgebrochene Vorsaison. "Unser Ziel ist es, im vorderen Mittelfeld zu landen und über die gesamte Saison mit dem Abstieg möglichst nichts zu tun zu haben", hält Lehner fest. Auf der Torwartposition darf man sich aufgrund er fixen Verpflichtung von Bernhard Machinek (Unterstinkenbrunn) über ein Luxusproblem freuen. "Mit ihm und Bula Radek haben wir nun zwei gleichwertige Goalies", freut sich Lehner. Außerdem sicherte man sich die Dienste von Christopher Ernst. Der Abwehrspieler stößt aus Großkadolz zum Team von Coach Manfred Augustin.

Auf den Spitzenplätzen erwartet Lehner ein heißes Duell. "Enzersfeld und Spillern schäze ich sehr stark ein. Darüber hinaus ist Hausleiten für mich ein Geheimfavorit", traut Lehner diesen Teams heuer den großen Wurf zu. Wenig Neues also was die Topfavoriten angeht: Zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs lagen Spillern und Enzersfeld nur durch einen Punkt getrennt an der Spitze.

 

Zugänge:

Bernhard Machinek (Unterstinkenbrunn), Christopher Ernst (Großkadolz)

Abgänge:

keine