Ekincis "Bogenlampe" stürzt den SF Berg in Krise

Alarmstufe rot für den SF Berg. Die Pöltl-Elf unterlag im Sechs-Punkte-Spiel der 1. Klasse Ost gegen den ASK Erlaa mit 0:1 und rutscht immer tiefer in die Abstiegsregion ab. "Enttäuschend. Wir müssen endlich zu punkten anfangen", so Bergs Sektionsleiter Gerald Wenkowitsch. Dabei schmerze vor allem der Spielverlauf. 

 

15 Minuten lang lief es für die Berger Elf: Denn erst kam Marian Hetes zur Premieren-Chance der Partie, dann vergab Lehel Kocsis nur knapp. Danach schlief das Spielgeschehen ein und es gab hüben wie drüben keine Möglichkeiten mehr. "Es war das klassische Mittelfeldgeplänkel. Eine typische 0:0-Partie", so Wenkowitsch.

Ekinci Freistoß lässt Bergs Lichter ausgehen

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Hausherren nochmals alles. Nach einem Lukacs-Freistoß schoss Hetes aus fünf Metern über das Gehäuse. Kurz darauf tauchte nochmals Hetes vor dem Erlaaer Tor auf, dieses Mal scheiterte er per Kopf. Nach 70 Minuten gingen dann bei den Sportfreunden die Lichter aus.  Nach einem Dutzend-Foul von Moik an der Outlinie nahm sich Serhat Ekinci ein Herz, drosch die Kugel Richtung Berger Tor und der Neo-Tormann Peter Gabris ließ sich überraschen. Ein Schock für die Gastgeber, die nun lange vom Gegentreffer beeindruckt schienen. Erst in der Schlussphase hatte Milan Sihelsky im Alleingang das 1:1 auf den Beinen. In der Nachspielzeit vergeigten Hetes und Hybsky den Punkt. "Wir müssen jetzt hoffen, dass gegen Sommerein alle an Bord sind und wir endlich anschreiben", so Wenkowitsch.

 

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