Perchtoldsdorf holt Torgaranten und will mit Abstieg nichts zu tun haben

In der vergangenen Saison musste die junge Mannschaft des SC Perchtoldsdorf noch Lehrgeld zahlen, landete in der 1. Klasse Ost am letzten Platz und verblieb nur aufgrund der Situation in Mitterndorf in der Liga. Die jungen Spieler hatten in diesem Jahr aber Zeit Erfahrung zu sammeln, zudem wurde der Kader für die bevorstehende Meisterschaft punktuell verstärkt und ein Stürmer verpflichtet, der die mangelnde Durchschlagskraft in der Offensive beenden soll.

Sechs Zugänge - Leon Milkovic neuer Stürmer

Neben dem Neo-Coach Christian Ratschka kommen gleich drei Spieler von SC Matzen zu Perchtoldsdorf: sein Sohn Christian Ratschka, Sevgjad Jasharaj und Danilo Pacher, allesamt Mittelfeldspieler. Für die Defensive wurden Amir Jasarevic von FC A11 - R. Oberlaa (2. Landesliga Wien) und Davor Cancarevic (Dinamo Ottakring, Aufsteiger in die 1. Klasse A) geholt.

In der letzten Saison gelang Perchtoldsdorf nur 19 Tore, die mangelnde Durchschlagskraft in der Offensive soll nun der Vergangenheit angehören. Mit Leon Milkovic (Dinamo Ottakring), wurde laut Obmann Stellvertreter Dario Kukic ein Stürmer mit viel Qualität geholt, er konnte in der vergangenen Saison für seinen Ex-Verein nicht weniger als 48 Tore erzielen!

Nicht im Kader für den Herbst stehen bei Perchtoldsdorf Christoph Götz und Maximilian Zollner (neuer Verein unbekannt), Kevin Bauer (zurück Brunn) und Edwin Salem (zurück Schönau) kehren zu ihren Stammvereinen zurück.

Konkurrenzkampf im Kader beleben

Am 8. Juli startet Perchtoldsdorf mit der offiziellen Vorbereitung, falls sich nicht noch etwas am Transfermarkt ergibt, ist für den Kader kein Neuzugang mehr geplant. Aus der erfolgreichen U17 werden junge Spieler an die Kampfmannschaft herangeführt, das Team ist damit bereits gut aufgestellt.

Dario Kukic meint zur Frage über die Ziele für die kommende Saison: "Es sind sehr viele junge Spieler bei uns, die im letzten Jahr Erfahrung sammeln konnten. Es wird eine hohe Konkurrenz im Team geben um die Spieler gegenseitig zu pushen. Wir wollen kontinuierlich, nachhaltig weiterarbeiten, für die kommende Saison wollen wir zudem mit dem Abstieg nichts zu tun haben."

 

 

 

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