Verletzungspech in Vorbereitung - Erlaa benötigt guten Start für Ziel Klassenerhalt

Am Ende der letzten Meisterschaft landete ASK Erlaa an der 14. Stelle der 1. Klasse Ost und schaffte damit den Verbleib in der Liga. Im Herbst der laufenden Saison verpatzte die Mannschaft den Start, die ersten vier Begegnungen wurden verloren. In den restlichen elf Runden lief es für den Verein schon besser, es wurden 16 Zähler gesammelt, allerdings überwintert man am vorletzten Tabellenplatz. Der Rückstand auf Platz 6 beträgt nur sechs Punkte, im Frühjahr soll der Nichtabstieg geschafft werden.

Tarik Coskun erleidet erneut Kreuzbandriss

"Angesichts der sehr niedrigen Temperaturen ist die Vorbereitung bei uns so lala gelaufen", fasst Erlaas Coach Walter Szloboda die vergangenen Wochen zusammen und ergänzt: "das Motto lautete viel Kunstrasen, wenig Naturrasen." Viel schmerzvoller als die Witterungsverhältnisse ist für Erlaa allerdings das erneute Verletzungspech in der Vorbereitung.

Tarik Coskun war nach einem überstandenen Kreuzbandriss im Knie gerade erst wieder zur Mannschaft zurückgekehrt. Im zweiten Testspiel erwischte es ihn wieder, er erlitt wieder beim selben Knie einen Kreuzbandriss und fällt für unbestimmte Zeit aus. Ebenfalls derzeit nicht einsatzfähig ist Patrick Ringelmann, er fiel im Trainingslager mit einem wahrscheinlichen Muskelfaserriss oder -einriss in der Wadengegend aus.

"Ab dem sechsten Rang spielen alle um den Abstieg"

Vom 16. bis 19. Februar absolvierte das Team ein Kurztrainingslager in Lindabrunn, in den vergangenen Wochen wurde auch fleißig getestet. Schmunzelnd erklärt Walter Szloboda auf die Frage nach den Erkenntnissen aus den Vorbereitungsspielen: "Wir sollten weniger Tore bekommen, dafür mehr schießen. Auch die Tests sind eine Trainingseinheit, die Ergebnisse haben da nur bedingt Aussagekraft."

Auf die Frage nach den Zielen für das Frühjahr meint Erlaas Coach: "Wir wollen auf jeden Fall die Klasse halten, man muss bedenken, dass uns auf Platz 6 nur sechs Zähler fehlen. Ich glaube, dass es einen Zwei- oder Dreikampf um den Titel geben wird, Sommerein und Wampersdorf dahinter im Niemandsland der Tabelle sind. Dahinter könnte man sagen, dass alle um den Abstieg spielen. Wir waren nach den 16 Punkten in den letzten elf Herbstpartien auf einem guten Weg und hoffen auf einen besseren Start als in der Hinrunde man wird aber erst im Juni sehen, ob es sich ausgegangen ist."

 

 

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