Enormer Zusammenhalt im Team - Wampersdorf will einstellig bleiben

"Wir hatten zu Beginn der Saison aufgrund zweier Langzeitverletzen und den Urlauben mit Startproblemen zu kämpfen, haben uns in der Folge ganz gut erfangen. Das Himberg-Spiel hat uns etwas aus der Bahn geworfen, wir sind damals abgetreten, es war rückblickend die richtige Entscheidung. In weiterer Folge hat sich die Mannschaft wieder gefangen, mit der Platzierung sind wir zufrieden und wir haben eine solide Hinrunde gespielt", fasst USC Wampersdorfs Coach Christoph Schweinzer den abgelaufenen Herbst zusammen. Sein Verein sammelte in der ersten Saisonhälfte 19 Punkte ein, landete auf Rangt 8 in der Herbsttabelle und befindet sich im Mittelfeld der 1. Klasse Ost.

Verletzte Spieler kehren zurück

"Der Zusammenhalt in der Mannschaft ist enorm und dies ist sehr positiv. Die Trainingseinstellung ist toll, die jungen Spieler geben Gas und die älteren Akteure ziehen voll mit. Gewisse Dinge, die im Training schon gut funktionieren, können wir aber teilweise noch nicht im Spiel umsetzen, da wollen wir noch zulegen. Der eine oder andere Spieler kann sich sicher bei der Trainingsbeteiligung verbessern", erörtert der Coach des Tabellenachten.

Ab dem 10. Jänner absolviert Wampersdorf einmal pro Woche eine Laufeinheit, am 27. Jänner startet die offizielle Vorbereitung und es sind sechs Testspiele geplant. Die im Herbst verletzten Spieler kehren wieder zur Mannschaft zurück, Martin Hoffmann saß im letzten Hinrundenspiel bereits wieder auf der Bank und auch Lukas Erben wird im Frühjahr wieder voll einsteigen. Goalgetter Darius Sasarman war in der Hinrunde noch nicht zu 100% fit, er erzielte dennoch seine Tore und wird nach der Regenerationszeit wieder komplett fit einsteigen. Der Kader soll im Winter praktisch gleich bleiben, Christoph Schweinzer sieht keinen großen Handlungsbedarf: "Es wird keine Abgänge geben, bei möglichen Zugängen werden wir nicht aktiv werden, außer es ergibt sich noch etwas. Der Kader ist gut aufgestellt und es gibt keinen Grund, etwas zu verändern."

Wampersdorfs Trainer glaubt nach einem engen Herbst auch an eine ausgeglichene Liga im Frühjahr: "Es wird in der Rückrunde nicht anders sein, in dieser Klasse kann jeder jeden schlagen. Göttlesbrunn sticht etwas heraus, das Trainerteam arbeitet gut mit seinen Spielern und ich denke, dass sie am Ende ganz oben stehen werden. Sonst wird es eng bleiben, mir liegen die 1b Mannschaften im Magen und es ist für mich wettbewerbsverzerrend, doch man muss damit leben. Mein persönliches Ziel ist es, einstellig zu bleiben, die Auslosung ist nicht optimal, wir wollen aber vom Start weg Punkte sammeln und von Woche zu Woche arbeiten."

 

 

 

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