Gutes Finish nach Ausfallmisere im Herbst - Breitenfurt peilt Klassenerhalt an

"Wir haben im Sommer drei Spieler abgegeben, die die meisten Tore geschossen hatten und wollten dies mit jungen Spielern kompensieren. Die Vorbereitung verlief vielversprechend, in der ersten Runde spielten wir gegen Hainburg 1:1 und waren am zweiten Spieltag zu arrogant, kassierten daher gegen Wampersdorf eine hohe Niederlage. Danach ist die Mannschaft eingebrochen und wir hatten viele Ausfälle zu verkraften, es fehlten bis zu neun Spieler und es musste sogar der Reservetrainer einspringen. Es war in dieser Phase unheimlich, in den letzten Runden ist es etwas besser geworden und wir konnten Haslau sowie Götzendorf schlagen. Man hat bei Spielen wie gegen Herbstmeister Göttlesbrunn gesehen, dass wir nicht die schlechtere Mannschaft sind, das gibt Hoffnung", fasst SK Breitenfurt Trainer Robert Schindler die Hinrunde zusammen. Sein Team liegt nach acht Punkten zur Halbzeit an der letzten Stelle der 1. Klasse Ost.

Abgänge stehen fest

Die Verletztenliste hat sich bei Breitenfurt inzwischen wieder gelichtet und es sollten alle Akteure wieder zur Verfügung stehen, man will sich im Winter noch verstärken und einen Kader von 20+2 zur Verfügung haben. Die Zugänge wurden bisher noch nicht zu 100% fixiert, die Abgänge in der Pause stehen dafür fest. Manuel Stöhr kehrt wieder zu Eichkogel zurück, Tormann Stefan Lenz steht bis zum Sommer nicht zur Verfügung und Maximilian Havel geht nach Deutschland. Dominik Öller gab zudem aufgrund von Knieproblemen sein Karriereende bekannt.

"Unser großes Problem im Herbst lag im Defensivverhalten, wir haben zu viele Tore bekommen. Dies lag auch an den Ausfällen in der Defensive, die verletzten Spieler sind inzwischen wieder zurück", zeigt Schindler das Steigerungspotential bei seiner Mannschaft für die Rückrunde auf. Am 20. Jänner startet Breitenfurt in die Vorbereitung, die kommenden Wochen sollen abwechslungsreich gestaltet werden, unter anderem sind mit einem Kickbox-Trainer Krafteinheiten geplant. Bis zu viermal die Woche wird die Mannschaft des Tabellenletzten in der Vorbereitung trainieren, der Kader ist groß und daher stehen auch einige Testspiele am Programm.

Angesprochen auf die Ziele des Vereins im Frühjahr antwortet Coach Robert Schindler zum Abschluss des Gesprächs: "Wir alle hoffen, dass wir nicht absteigen. Die jungen Spieler werden in der kommenden Zeit konstanter auftreten, das Ziel ist es, in der Rückrunde gefestigter zu agieren und noch von ganz hinten wegzukommen."

 

 

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