Junge Mannschaft soll noch stabiler und flexibler werden - Sommerein will oben dranbleiben

"Im Großen und Ganzen bin ich mit den letzten Monaten sehr zufrieden, wir haben eine junge Mannschaft und uns ist es bewusst, dass es Auf und Ab geht. Wenn wir auf hohem Niveau agieren, können wir mit jedem in der Liga mithalten. Ein einziges Problem hat man zum Beispiel im Match gegen Perchtoldsdorf gesehen, wir führten 3:1 und mussten noch das 3:3 hinnehmen. Es war der jugendliche Leichtsinn und natürlich ist das ein Lernprozess. Wir haben einige Systeme probiert und Spieler auf unterschiedlichsten Positionen eingesetzt, die 4er-Kette passt am besten zu unserem Team. Es geht noch einiges und gegen routinierte Teams müssen wir dazulernen. Ausfälle konnten gut kompensiert werden und der Herbst war auf jeden Fall zufriedenstellend", meint SC Sommereins Obmann Franz Gotschy. Sein Team belegt in der Hinrunde mit 28 Punkten Rang 3 der 1. Klasse Ost.

Punktuelle Kaderveränderung

Vorgestern startete Sommerein in die Vorbereitung auf das kommende Frühjahr, am 25. Jänner folgt de erste Test auf Kunstrasen in Schwadorf gegen Margarethen/Moos. Der Kader des Tabellendritten der 1. Klasse Ost wird im Winter laut Gotschy fast unverändert bleiben, als einziger Abgang wechselt Manuel Bauer nach Wien zu Ostbahn XI. Auf der anderen Seite wurde ein Zugang bekanntgegeben und Stefan Haringer kehrt von Mannersdorf zu seiner alten Wirkungsstätte zurück.

"Unser Hauptaugenmerk in den kommenden Wochen liegt darauf, insgesamt noch stabiler zu werden. Wir wollen in der Vorbereitung intensiv ein zweites System trainieren, Spieler auf verschiedenen Positionen testen und noch flexibler werden, damit wir bei Bedarf einen Plan B haben. Unser Verein würde in der Tabelle sehr gerne oben dranbleiben, unsere Mannschaft hat Potential und wir wollen sie weiterentwickeln", erklärt Franz Gotschy die Ziele von Sommerein für die kommenden Monate. Der Obmann des Dritten der 1. Klasse Ost ergänzt auf die Frage nach der Ausgangslage der Liga für das Frühjahr: "Himberg wird im Frühjahr sicher noch stärker werden und will oben herankommen. Man wird sehen, wie Göttlesbrunn mit der Situation umgeht, sie sind jetzt der Gejagte. Die Teams werden gegen sie in der Rückrunde anders auftreten, es wird für den Herbstmeister nicht leicht, ich glaube aber, dass sie am Ende den Titel holen."

 

 

 

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