Umstrittener Elfer! Göttlesbrunn knackt den Herbstmeister!

Der 1. Klasse Ost-Herbstmeister FK Hainburg geht mit einer Niederlage in die Winterpause. Die Schneider-Elf unterlag beim heimstarken SC Göttlesbrunn mit 2:1 und hat nun nur mehr einen Zähler auf Verfolger SC Leopoldsdorf Vorsprung. Trainingslager buchen.

 

 13 Spiele in Folge blieb der FK Hainburg ungeschlagen. In der letzte Runde der Herbstsaison musste die Schneider-Elf dann doch noch Haare lassen. Der FK ging beim Aufsteiger Göttlesbrunn zu Boden.

45 Minuten geigt Herbstmeister auf

Dabei lief es 45 Minuten voll nach Plan. "Wir hatten alles voll in Griff. Wir waren besser, dominant und Göttelsbrunn hat kein Offensivspiel entwickeln können", so Coach Hannes Schneider. Dennoch: Echtes Kapital konnten die Gäste nicht aus ihrer Überlegenheit schlagen. Das 1:0 fiel denkbar glücklich als SC-Keeper Lopaur eine harmlose Flanke nicht bändigen konnte und Niklas Gfrerer abstaubte. Danach fehlten die Hochkaräter. "Ich hatte dennoch nicht das Gefühl, dass Göttlesbrunn uns ein Tor schießen könnte."

Göttlesbrunn kommt auf

Das änderte sich nach dem Seitenwechsel. Die Hausherren kamen minütlich besser ins Spiel, vergaben aber noch ihre Möglichkeiten. So blieb sowohl Thomas Mraz als auch Marcel Wanhal mit ihren Weitschüssen glücklos. Und Hainburg? "Wir konnten nicht mehr wirklich nachsetzen, hätten aber den Sieg wohl über die Zeit gebracht." Dann kam es zur umstrittenen 80. Minute als Schiri Luco einen Elfer verhängte, "der nie und nimmer einer war", so Schneider. "Marc Bauer ist hinter dem Stürmer gewesen, plötzlich ist der umgefallen und der Pfiff ist erfolgt." Auch für Göttlesbrunns sporlticher Leiter Gerald Ursprung war die Situation heikel. "Unser Spieler hat gemeint, dass eine Berührung da war." In jedem Fall war das der Knackpunkt in der Partie. Peter Brezik verwandelte den Elfer und die Gastgeber versuchten nochmals einen Gang dazuzuschalten. Auch Hainburg packte die Brechstange auf und eröffnete der Ibrahimovic-Elf Räume. Nach einem Huber-Pass inklusive Getümmel musste Thomas Wieninger drei Mal in höchster Not retten. In den Schlusssekunden war es Fabian Wlcek, der einen Abpraller vom FK-Keeper über die Linie drückte.

 

 

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